Neue Zahlen von Rewindo Großer Zuwachs bei PVC-Recyclingmengen 

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

Gute Nachrichten für das PVC-Altfensterrecycling in Deutschland: Rewindo hat 2025 eine Steigerung der Recyclingmenge um 32,3 Prozent erreicht. Das Unternehmen meldet damit die bisher höchste Zuwachsrate seit der Gründung im Sommer 2002.

PVC-Recycling im Aufwind: Die Menge stieg 2025 auf 141.595 Tonnen.(Bild:  PublicDomainPictures /  Pixabay)
PVC-Recycling im Aufwind: Die Menge stieg 2025 auf 141.595 Tonnen.
(Bild: PublicDomainPictures / Pixabay)

Gute Nachrichten für das PVC-Altfensterrecycling in Deutschland: Rewindo erzielte im Jahr 2025 mit einer Steigerung der Recyclingmenge um 32,3 Prozent und damit die bisher höchste Zuwachsrate seit ihrer Gründung im Sommer 2002. 

Die Zahlen im Überblick:

  • Im Bereich Post Consumer wurden 58.358 Tonnen an PVC-Altfenstern, -Rollläden und artverwandten Produkten verzeichnet (gegenüber 44.109 Tonnen im Jahr 2024). 
  • An Produktions- und Verarbeitungsabfällen (Post Industrial)  fielen 83.237 Tonnen an. 
  • Die Gesamt-Recyclingmenge stieg somit von 131.000 Tonnen im Jahr 2024 auf 141.595 Tonnen im Jahr 2025. 

„Wir haben auf diese Weise einen deutlichen nationalen Beitrag zur Erreichung der Recyclingziele von VinylPlus, der freiwilligen Selbstverpflichtung der europäischen PVC-Branche, geleistet“, so Rewindo-Geschäftsführer Michael Vetter. 

Recyclingquote stieg 2025 auf 94,5 Prozent 

Zugleich ist es dem Rewindo-System gelungen, die Menge der thermischen Verwertung von PVC-Altfenstern in den Müllverwertungsanlagen gegenüber 2024 in etwa zu halbieren. „Dies ist mit Blick auf die umweltpolitischen Ziele der Bundesregierung, wie sie in den aktuellen Vorgaben des Kreislaufwirtschaftsgesetzes und der Gewerbeabfallverordnung zum Ausdruck kommen, von besonderer Bedeutung und zeigt, dass das werkstoffliche Altfensterrecycling voll im Trend liegt“, so Vetter. 

Damit einher ging auch die Recyclingquote 2025 in Höhe von 94,5 Prozent (2024: 87 Prozent) der erfassbaren und verfügbaren Altfenster – eine Steigerung um 7,5 Prozent. Der Ergebnisbericht für die Recyclingmengen 2025 wurde erneut von Conversio erstellt und unabhängig von Ecocycle überprüft und auditiert. 

Energieeinsparung und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks 

Der Materialkreislauf für PVC-Altfenster, so Vetter, trage nicht nur zur allgemeinen Ressourcenschonung, sondern auch konkret zur Energieeinsparung und Reduzierung des CO2-Fußabdrucks bei. Basierend auf einer Studie von Myclimate für Rewindo bringt eine Tonne Rezyklat Einsparungen von zwei Tonnen CO2 und 14.600 KWh Strom. 

Umgerechnet auf das Jahr 2025 wurden durch Rewindo und seine Partner 283.200 Tonnen CO2 und über zwei Millionen KWh elektrische Energie eingespart. Der Wiedereinsatz der Rezyklate erfolgte mit 70 Prozent überwiegend bei der Produktion neuer PVC-Fensterprofile, 20 Prozent entfielen auf die Herstellung von PVC-Rohren und 10 Prozent auf sonstige Profilanwendungen. 

Stetiger Ausbau des Rewindo-Partnernetzwerks 

Die Zuwachsraten führt Vetter auf mehrere Faktoren zurück, welche die Aufwärtsentwicklung begünstigt hätten: Zum einen ein Anstieg von energetischen Sanierungen und Abbruchprojekten. Denn Wohnungsunternehmen würden aufgrund des derzeit schwierigen Marktumfeldes im Bereich Neubau einen verstärkten Akzent auf den Bestand legen. 

Entscheidend sei aber auch der stetige Ausbau des Rewindo-Netzwerkes und der umfänglichen Recyclingpartnerschaften entlang der Wertschöpfungskette für PVC-Fenster gewesen. Zudem sei es gelungen, die Zahl der Annahmestellen für kleinere oder Kleinstmengen von PVC-Altfenstern auf bundesweit über 100 zu erweitern. Durch dieses Bring-System wurde zusammen mit dem Hol-System der Recyclingpartner die verfügbare Altfenstermenge spürbar erhöht. 

Zukunftspotenzial durch gesetzliche Vorgaben und Klimaziele 

Für die kommenden Jahre rechnet Rewindo mit einem weiteren moderaten Wachstum, ohne dabei erneut so hohe Zuwachsraten wie im Jahr 2025 zu erzielen. Vetter: „Fakt ist allerdings, dass der energetische Sanierungsbedarf im Gebäudebestand nach wie vor sehr hoch ist und viel Potenzial für die Zukunft bietet.“ Beschleunigt werde das Ganze durch die gesetzlichen Vorgaben und die vorgegebenen Klimaziele der Politik. „Davon wird auch die PVC-Fensterbranche profitieren, die mit ihren Produkten eine umfassende Lösung für die Transformation des Gebäudebestandes anbietet“, erklärt Vetter abschließend.

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