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Polyvinylchlroid VinylPlus Progress Report 2026 erschienen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

VinylPlus hat seinen neuen Fortschrittsbericht 2026 vorgestellt. Darin blickt er auf ein herausforderndes Jahr 2025 zurück. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation stieg die recycelte PVC-Menge.

Carsten Heuer, stellvertretender Vorsitzender von VinylPlus, mit Geschäftsführerin Charlotte Röber(Bild:  VinylPlus, Brüssel)
Carsten Heuer, stellvertretender Vorsitzender von VinylPlus, mit Geschäftsführerin Charlotte Röber
(Bild: VinylPlus, Brüssel)

Wie kann Europa in einem zunehmend komplexeren globalen Umfeld Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen? Dies war die zentrale Frage beim 14. VinylPlus Sustainability Forum 2026 vom 10. bis 11. Juni 2026 in Genval (Belgien). Die Veranstaltung brachte politische Entscheidungsträger, Vertreter von UN-Nichtregierungsorganisationen, Wissenschaftler und führende Industrievertreter zusammen. 

Das Forum fand in einer Zeit tiefgreifender geopolitischer, wirtschaftlicher und industrieller Veränderungen statt: Der zunehmende globale Wettbewerb, hohe Energie- und Rohstoffkosten sowie der wachsende Bedarf an Resilienz und strategischer Autonomie stellen Europas Fähigkeit auf die Probe, eine starke industrielle Basis aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die gesteckten Ziele in den Bereichen Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft zu erreichen. 

Wasserresilienz, bezahlbarer Wohnraum und Nachhaltigkeit 

Im Mittelpunkt des Forums standen drei Themen, die für die Zukunft Europas von entscheidender Bedeutung sind: Wasserresilienz, bezahlbarer Wohnraum und Nachhaltigkeit. Da Klimawandel, Bevölkerungswachstum und alternde Infrastruktur die Wasserversorgungssysteme Europas zunehmend belasten, wird die Gewährleistung eines zuverlässigen Zugangs zu sauberem Wasser zu einer strategischen Priorität für Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und das öffentliche Wohlbefinden. 

Eine moderne, effiziente und langlebige Infrastruktur wird für den Erhalt und Ausbau dauerhaft resilienter kommunaler Wasserversorgungen unerlässlich sein. Die PVC-Wertschöpfungskette trage dazu bei, indem sie langlebige, korrosionsbeständige und leckagearme Rohrleitungssysteme bereitstellt, die sowohl Trinkwasser- als auch Abwassernetze bedienen kann und so hilft, Wasserverluste, Wartungsaufwand und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. 

Wichtiger Meilenstein für die PVC-Branche 

Ein Höhepunkt des VinylPlus Sustainability Forum 2026 war die offizielle Vorstellung der überarbeiteten Selbstverpflichtung 2030, die im Anschluss an eine umfassende Halbzeitüberprüfung Anfang 2026 durchgeführt wurde. Bei der Überprüfung wurden die Fortschritte im Hinblick auf die Programmziele bewertet und dabei die sich wandelnden regulatorischen, technologischen und marktbezogenen Entwicklungen berücksichtigt. 

Übersicht PVC-Recycling 2025(Bild:  VinylPlus Progress Report 2026)
Übersicht PVC-Recycling 2025
(Bild: VinylPlus Progress Report 2026)

Die überarbeitete Verpflichtung bekräftigt die langfristigen Ambitionen der Branche und bietet gleichzeitig mehr Flexibilität, um auf ein sich rasch wandelndes Geschäftsumfeld zu reagieren. Der Schwerpunkt liege weiterhin stark auf Kreislaufwirtschaft und CO₂-Reduzierung, einschließlich des Ziels, bis 2030 mindestens eine Million Tonnen recyceltes Polyvinylchlorid (PVC) in neuen Produkten zu verwenden. Zudem werde der Fokus auf Produktnachhaltigkeit, Lebenszyklusleistung und den Beitrag zu den Klimazielen verstärkt. 

 PVC-Recyclingmengen gestiegen

Durch die stärkere Ausrichtung auf messbare Ergebnisse und konkrete Auswirkungen positioniert sich VinylPlus laut eigener Aussage weiterhin als proaktiver Partner bei der Bereitstellung nachhaltiger Lösungen, die die Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und die Umweltziele Europas unterstützen. „Unsere Ergebnisse für 2025 belegen die Widerstandsfähigkeit und Entschlossenheit der europäischen PVC-Wertschöpfungskette“, so Charlotte Röber, Geschäftsführerin von VinylPlus.  

In einem schwierigen Marktumfeld habe die Branche greifbare Ergebnisse erzielt. So stiegen die PVC-Recyclingmengen gegenüber 2024 um 5,7 %. „Diese Ergebnisse unterstreichen den Wert einer langfristigen Zusammenarbeit und bestätigen, dass VinylPlus und die PVC-Wertschöpfungskette weiterhin eine Vorreiterrolle bei der Bereitstellung praktischer Lösungen in Europa und für Europa einnehmen“, erklärt Röber weiter.

Service

Den neuen VinylPlus Progress Report 2026, die Zusammenfassung „VinylPlus im Überblick 2026“ sowie den Mid-Term Review zur VinylPlus 2030 Selbstverpflichtung finden Sie auf der Webseite von VinylPlus Deutschland zum Download. Im Fortschrittsbericht werden auch mehrere Aktivitäten von VinylPlus Deutschland genannt, die zum Erreichen der Nachhaltigkeitsziele beigetragen haben.  

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