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Superabsorberhaltige Kunststoffprodukte  Schwierige Bauabfälle werden zur wertvollen Ressource

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die LaMa Recycling GmbH hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich superabsorberhaltige Kunststoffprodukte wirtschaftlich aufbereiten lassen. Das Start-up erschließt damit einen bislang ungelösten Materialstrom und präsentiert seine Technologie erstmals auf der Fakuma 2026.

Von links: Dr. Lars Helmlinger, Stefan Zuljevic, Dr. Marieluise Lang und Thomas Wolz (von links) von LaMa Recycling(Bild:  LaMa)
Von links: Dr. Lars Helmlinger, Stefan Zuljevic, Dr. Marieluise Lang und Thomas Wolz (von links) von LaMa Recycling
(Bild: LaMa)

Für junge Unternehmen steht auf der Fakuma 2026 erneut eine eigene Start-up-Area zur Verfügung. Dort können Anbieter mit neuen Produkten und Konzepten für die industrielle Kunststoffverarbeitung ihre Entwicklungen einem internationalen Fachpublikum zeigen. Das Format richtet sich insbesondere an Unternehmen, die sich noch am Anfang ihrer Marktentwicklung befinden.

Start-ups finden sich in Friedrichshafen aber auch an anderer Stelle wieder, zum Beispiel am Gemeinschaftsstand von Bayern Innovativ. Dort präsentiert die LaMa Recycling GmbH erstmals einem breiten Publikum ihre Technologie. Das Start-up aus Würzburg entwickelt und vertreibt patentierte Verfahren zur Aufbereitung von Kunststoffprodukten mit Superabsorbern, insbesondere aus dem Baubereich.

Superabsorbierende Polymere (SAP) sind in der Baubranche weit verbreitet – sie stecken in Drainagebahnen, Dichtungsmatten, Geotextilien und weiteren Bauprodukten, die überall dort eingesetzt werden, wo Wasser kontrolliert abgeführt oder dauerhaft ferngehalten werden muss. Nach dem Lebensende dieser Produkte stellt ihre Aufbereitung die Recyclingbranche aktuell vor unlösbare Probleme: Die Kombination aus Kunststoffträgermaterial und Superabsorber macht eine Aufbereitung mit herkömmlichen Verfahren unmöglich.

Bereit zur Skalierung: 200 kg/h produktionssicher

Die LaMa Recycling GmbH hat ein angepasstes Recyclingverfahren entwickelt, das zum Patent angemeldet ist und einen entscheidenden Durchbruch ermöglicht: Die superabsorberhaltigen Kunststoffprodukte werden zu hochwertigem Regranulat aufbereitet, das wieder in der Produktion eingesetzt werden kann – und das, ohne dass der Superabsorber im Recyclingprozess stört. Was bislang als nicht recycelbar galt, wird damit zum Sekundärrohstoff.

Die Aufbereitung funktioniert nicht nur im Labor, sondern produktionssicher im industriellen Maßstab. Mit einem Durchsatz von 200 kg/h ist das Unternehmen bereit, die Technologie in den Markt zu bringen – und damit einen Materialstrom zu erschließen, für den es bislang keine wirtschaftliche Lösung gab.

House of Win

Unsere Bauwirtschaft steht vor großen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Energiewende, Urbanisierung der Städte oder generationsgerechtes Bauen. Neben diesen zentralen Aspekten müssen alle am Bauprozess Beteiligten immer häufiger den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden betrachten. Diese Entwicklung beflügelt die deutsche Bauwirtschaft, die deshalb auch weiterhin Impulsgeber für neue Lösungen sein wird.

Mehr unter www.bauen-aktuell.eu

Auch für andere Materialien denkbar

„Wir sind überzeugt, dass Kreislaufwirtschaft nur dann funktioniert, wenn wir auch für die schwierigen Materialströme eine Lösung finden“, sagt Dr. Marieluise Lang, Mitgründerin der LaMa Recycling GmbH. Superabsorberhaltige Bauprodukte seien genau so ein Fall – und das Start-up habe sich vorgenommen, ihn zu lösen. 

„Mit unserer Technologie können wir aber auch weitere technische Materialien aufbereiten. Was alles möglich ist – da lernen wir jeden Tag dazu“, erklärt Lang weiter. Die Technologie wird zudem bis Mitte 2027 im Rahmen des EXIST-Technologietransfers gefördert. (me)

FAQ

Wer hat LaMa gegründet?

Gegründet wurde das Unternehmen von Dr. Lars Helmlinger, Dr. Marieluise Lang und Thomas Wolz. 

Wann wurde LaMa gegründet?

Das SKZ-Spinn-off wurde im März 2026 gegründet und hat seinen Sitz direkt am Standort des Kunststoffzentrums in Würzburg.

Wo finde ich LaMa auf der Fakuma 2026?

Halle B5, Stand B5-5412 (Bayern Innovativ)

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