Zwei Welten. Ein Ziel.

Alle Inhalte von plastverarbeiter.de jetzt auf plastxnow.de.

Wirtschaft & Märkte

Wie bleibt die deutsche Kunststoffindustrie wettbewerbsfähig?

< zurück

Seite: 7/9

Anbieter zum Thema

Thorsten Kühmann, Geschäftsführer des Fachverbands Kunststoff- und Gummimaschinen im VDMA

Aktuell sehen wir wachsenden Konkurrenz aus Asien, insbesondere China auf den Weltmärkten. Das ist für uns aus der eigenen Geschichte nachvollziehbar, da nach den deutschen sogenannten Wirtschaftswunder-Jahren die Zeit des großen Exports kam. Auch in China ist das Wirtschaftswachstum gemäßigter als noch vor einigen Jahren, und daher nimmt die Motivation für Exporte zu. Damit haben wir im Kunststoffmaschinenbau neben Europa und Japan nun auch chinesische Mitbewerber auf den großen Absatzmärkten. Das ist für die etablierten Exportnationen eine Herausforderung, der wir uns im fairen Wettbewerb stellen. Aus meiner Sicht ist in einer dynamischen Industrie wie der Kunststoffindustrie genug Raum für vielfältigen Wettbewerb.

(Bild: VDMA)

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten und hängt vom jeweiligen Marktsegment, der Wettbewerbs- und Absatzsituation ab. Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Abgrenzung wichtiger Märkte durch Zölle oder andere Eintrittshürden lohnt es sich für exportorientierte Unternehmen, einen möglichst großen internationalen Fußabdruck zu entwickeln. Es geht darum in wichtigen Märkten mehr Präsenz vor Ort zu haben. Das ist für mittelständisch geprägte und zum großen Teil im Familienbesitz befindliche Unternehmen keine leichte Aufgabe. Das Firmennetzwerk in der VDMA-Familie zeigt allerdings, dass es hier durchaus vorzeigbare Resultate gibt. In den USA beispielsweise sind etwa 1000 niedergelassene VDMA Mitgliedsunternehmen, in China sind es 900 in Indien 550 und in Brasilien 350. Die Angaben sind gerundet und beziehen sich auf den gesamten Maschinenbau, zeigen aber die sehr erfolgreiche Beheimatung in den jeweiligen Märkten. 

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung