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Polyurethan-Verarbeitung am IKT in Stuttgart Hochdruck-Dosiertechnik für die Forschung 

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Das Institut für Kunststofftechnik (IKT) der Universität Stuttgart erweitert sein Technikum um eine Highline MK2 von Hennecke PUR Solutions. Die als Dauerleihgabe übergebene Hochdruck-Dosiermaschine dient als Testfeld für künftige IoT-Funktionen und Predictive Maintenance.

Startschuss für die neue Partnerschaft: Die Highline MK2 wird im Rahmen des FSK-Seminars Polyurethantechnik offiziell an das IKT übergeben. V. l. n. r.: Klaus Junginger (Geschäftsführer FSK), Prof. Christian Bonten (Institutsleitung IKT), Jens Winiarz (Senior Director Sales, Hennecke PUR Solutions), Prof. Marc Kreutzbruck (Institutsleitung IKT), Christian Loretz (Vorstandsmitglied FSK).(Bild:  Hennecke)
Startschuss für die neue Partnerschaft: Die Highline MK2 wird im Rahmen des FSK-Seminars Polyurethantechnik offiziell an das IKT übergeben. V. l. n. r.: Klaus Junginger (Geschäftsführer FSK), Prof. Christian Bonten (Institutsleitung IKT), Jens Winiarz (Senior Director Sales, Hennecke PUR Solutions), Prof. Marc Kreutzbruck (Institutsleitung IKT), Christian Loretz (Vorstandsmitglied FSK).
(Bild: Hennecke)

Hennecke PUR Solutions hat im April 2026 eine Highline MK2 offiziell an das IKT der Universität Stuttgart übergeben. Die Hochdruck-Dosiermaschine verbleibt als Dauerleihgabe im Technikum und steht damit für Forschungsarbeiten, Entwicklungsprojekte sowie studentische Arbeiten bereit. Die Übergabe markiert den Beginn einer langfristigen Partnerschaft zwischen dem Maschinenbauer, dem IKT und dem Fachverband Schaumkunststoffe und Polyurethane (FSK).

Testfeld für digitale Assistenzsysteme

Die installierte Anlage verfügt über eine Sensorik, die deutlich über die Serienausstattung hinausgeht. Zusätzliche Sensoren erfassen prozessseitige Einflüsse sowie Umgebungsdaten direkt in der Pumpe und der Hydraulik. Durch die vollständige Integration von IoT-Funktionalitäten dient die Maschine als Testfeld, um künftige Funktionen zur vorausschauenden Wartung und den Einsatz künstlicher Intelligenz unter Realbedingungen zu erproben.

„Die neue Anlage versetzt das IKT in die Lage, komplexe Fragestellungen aus Forschung und Industrie schnell und detailliert zu bearbeiten“, sagt Prof. Dr.-Ing. Christian Bonten, Leiter des Instituts für Kunststofftechnik an der Universität Stuttgart. Die Kooperation schafft zudem Voraussetzungen für den Ausbau des Schulungs- und Fortbildungsangebots am Standort.

Direkter Wissenstransfer in die Produktentwicklung

Für Kunststoffverarbeiter bietet diese Zusammenarbeit einen strategischen Mehrwert, da neue Features unter optimalen Bedingungen getestet werden. Die im Technikum gewonnenen Erkenntnisse fließen unmittelbar in die Produktentwicklung von Hennecke ein. Davon profitieren Kunden durch ausgereifte Technologien für digitalisierte Produktionsumgebungen.

„Die enge Zusammenarbeit mit dem IKT ermöglicht, neue Features und Funktionen unter optimalen Bedingungen zu erproben“, sagt Jens Winiarz, Senior Director Sales bei Hennecke PUR Solutions. Laut Winiarz werden die gewonnenen Erkenntnisse direkt in die Entwicklung integriert, wovon zukünftig alle Kunden profitieren.

Praxisnahe Ausbildung am neuen Standort

Mit der neuen Maschinentechnik wird das IKT Stuttgart zudem zum dauerhaften Heimatstandort für das etablierte FSK-Seminar Polyurethantechnik. Die Teilnehmer erhalten in mehrtägigen Maschinenpraktika tiefe Einblicke in den Aufbau der Hochdruckmaschine sowie in die Dosier- und Mischtechnik. Dabei stehen insbesondere die Prozessüberwachung und die Datenerfassung im Fokus der praktischen Anwendungsvorführungen.

„Alle Teilnehmer profitieren von einem modernen Technikum, aktuellster Maschinentechnik und einem universitären Umfeld mit starkem Industriekontakt“, sagt Klaus Junginger, Geschäftsführer des FSK. Das IKT Stuttgart biete als Partner eine Infrastruktur, die Theorie und Praxis auf hohem Niveau verbinde.

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