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Die 7,5 cm große Playmobil-Figur ist das zentrale und qualitätsgebende Präzisionsteil und besteht aus 7 Einzelteilen: Kopf, Haare, Rumpf, zwei Armen, einem Beinpaar und das Innenteil, das alles zusammenhält. Bis auf Rumpf und Innenteil handelt es sich um 2K-Teile. (Bild: Geobra Brandstätter) (Bild: Geobra Brandstätter)
Erst eins, dann zwei, dann mehr

Playmobil ein Pionier der Mehrkomponententechnik

Das Mehrkomponentenspritzgießen kommt dann zum Einsatz, wenn Spritzgussteile aus zwei oder mehr Kunststoffen bestehen sollen. Je nach Werkstoff- und Prozessparameterwahl entsteht eine stoff-, form- oder kraftschlüssige Verbindung. Mit dieser Technologie werden auch unterschiedliche Werkstoffeigenschaften gezielt kombiniert. Ein deutscher Spielwarenhersteller arbeitet seit mehreren Jahrzehnten unter anderem aus wirtschaftlichen Gründen mit der Mehrkomponententechnik. Mit rund 10 Prozent der aktiven Werkzeuge werden mehrere Komponenten verarbeitet.

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Mai 2014 (Bild: )
Kleinst-Teile effizient simulieren

Einspritzpunkt richtig festlegen

Angefangen hat alles mit Zahnrädern – erst aus Metall, dann aus Kunststoff. Heute fertigt das Unternehmen vor allem kleine präzise Kunststoffteile für die Medizintechnik. Diese Bauteile werden zusammen mit dem Anwender entwickelt und meist in hochkavitätigen Werkzeugen produziert. Das Festlegen des richtigen Einspritzpunktes, das kunststoffgerechte Teiledesign und die optimale Gestaltung des Werkzeugs sind daher essenziell. Die Simulationssoftware läuft in diesem Unternehmen daher auf schnellen Rechnern, um sie während der Produkt-, Werkzeug- und Prozessentwicklung als ständigen Begleiter nutzen zu können.

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Forschung für den Gewässerschutz

Öl von Wasseroberflächen entfernen

Öl stellt für Wasserlebewesen eine erhebliche Gefahr dar. Forscher der Universitäten Bonn und Aachen sowie der Heimbach-Gruppe, Düren, haben eine Methode entwickelt, solche Verunreinigungen zu beseitigen. Textilien mit speziellen Oberflächeneigenschaften schöpfen das Öl dabei passiv ab und transportieren es in einen schwimmenden Behälter. Als Vorbild dienten den Wissenschaftlern dabei Oberflächen aus dem Pflanzenreich.

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