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Spritzgießmaschinenhersteller Arburg übernimmt Stork IMM

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Arburg übernimmt den niederländischen Spritzgießmaschinenhersteller Stork IMM. Der Kaufvertrag wurde am 29. Juli 2026 unterzeichnet. Der Vollzug der Transaktion wird für September 2026 erwartet. Finanzielle Details werden nicht genannt. 

Arburg übernimmt Stork IMM (v.l.): Den Kaufvertrag unterzeichneten Steffen Kroner, CFO von Arburg, Philip Stibbe, Shareholder der Stork IMM und Gründer der Stibbe Participaties, und Guido Frohnhaus, CTO von Arburg, am 29. Juli 2026 in Hengelo, Niederlande.(Bild:  Arburg)
Arburg übernimmt Stork IMM (v.l.): Den Kaufvertrag unterzeichneten Steffen Kroner, CFO von Arburg, Philip Stibbe, Shareholder der Stork IMM und Gründer der Stibbe Participaties, und Guido Frohnhaus, CTO von Arburg, am 29. Juli 2026 in Hengelo, Niederlande.
(Bild: Arburg)

 Historischer Moment: Am 29. Juli 2026 unterzeichneten CFO Steffen Kroner und CTO Guido Frohnhaus für Arburg sowie Philip Stibbe, Shareholder der Stork IMM und Gründer der Stibbe Participaties, für die Stibbe Participaties B.V. den Kaufvertrag. Gemäß diesem Vertrag wird der deutsche Spritzgießmaschinenhersteller die Stork Plastics Machinery B.V. (Stork IMM) mit Sitz in Hengelo, Niederlande, von der Stibbe Participaties B.V. erwerben. Mit diesem Schritt wollen beide Unternehmen ihre Position im globalen Markt für Spritzgießmaschinen steigern.

Die Transaktion erfolgt vor dem Hintergrund eines sich verändernden Markts, in dem volatile Entwicklungen, geringere Volumina, zunehmender internationaler Wettbewerb und Skaleneffekte eine immer wichtigere Rolle spielen. „Mit dem Kauf von Stork IMM investieren wir strategisch, fokussiert und langfristig in die Zukunft“, betont Dr. Volker Nilles, seit Januar CEO von Arburg. Der Konzern wolle so seine Position im weltweiten Spritzgießmarkt stärken.

Bekenntnis zur Fertigung in Europa

Stork IMM ist im Premiumsegment für seine großen, schnellen Spitzgießmaschinen für Dünnwandverpackungen bekannt. „Die Stork-Maschinen sind also hervorragend geeignet, um das Portfolio von Arburg sehr schnell, aber mit nachhaltiger und langfristiger Wirkung, strategisch um Maschinen im Schließkraftbereich über 5.000 kN und für die Verpackungsindustrie zu erweitern“, so Nilles. 

Eric Pans, CEO bei Stork IMM, ergänzt: „Die Übernahme durch Arburg trägt dazu bei, die Geschäftsaktivitäten von Stork zu stärken und auszubauen, unter anderem durch internationale Vertriebs- und Servicekapazitäten, ein breiteres Produktportfolio, Synergien in Einkauf und Lieferkette sowie eine weitere Professionalisierung der Prozesse.“ 

Mit dem Unternehmen aus Loßburg haben man einen strategischen Partner gefunden, der den niederländischen Maschinehersteller hervorragend ergänzt sowie die familiären Werte, langfristige Ausrichtung sowie das Bekenntnis zur Fertigung in Europa teilt“, ergänzt Stibbe. Er ist überzeugt, „dass diese Kombination eine hervorragende Grundlage für die weitere Entwicklung und den langfristigen Erfolg von Stork IMM bildet.“ 

Finalisierung im September

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrags am 29. Juli 2026 ist nun der erste offizielle Schritt erfolgt. Der Vollzug der Transaktion wird in etwa zwei Monaten erwartet.  

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