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Unternehmensstrategie & Management Wittmann Gruppe bündelt Führung neu

Von Stefan Lenz 2 min Lesedauer

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Neue Führungsstruktur bei Wittmann: Doppelspitze soll Integration von Spritzgießmaschinen, Automation und Peripherie weiter vorantreiben.

Michael Wittmann (links) und Dr. Werner Wittmann leiten ab Mai 2026 gemeinsam alle Geschäftsbereiche der Wittmann Gruppe.(Bild:  Wittmann)
Michael Wittmann (links) und Dr. Werner Wittmann leiten ab Mai 2026 gemeinsam alle Geschäftsbereiche der Wittmann Gruppe.
(Bild: Wittmann)

Die österreichische Wittmann Gruppe richtet ihre Unternehmensführung neu aus. Zum 1. Mai 2026 werden die beiden zentralen Geschäftsbereiche – Spritzgießmaschinen sowie Automation und Peripherie – unter einer gemeinsamen Leitung gebündelt. Ziel ist es, die Integration entlang der gesamten Spritzgießprozesskette weiter zu stärken.

Künftig übernehmen Michael Wittmann und Dr. Werner Wittmann gemeinsam die Führung in einer Doppelspitze. Parallel dazu verlässt Rainer Weingraber, bislang CEO der Spritzgießmaschinensparte, die Unternehmensgruppe Ende April 2026.

Warum stellt Wittmann die Unternehmensführung neu auf?

Die Neustrukturierung ist Teil der strategischen Weiterentwicklung der Unternehmensgruppe.

Wie Michael Wittmann betont, setzt das Unternehmen damit die bereits 2022 gestartete Strategie „It’s all Wittmann“ konsequent fort. Ziel dieser Ausrichtung ist es, die Kompetenzen über alle Geschäftsbereiche hinweg enger zu verzahnen und als integriertes Gesamtsystem am Markt zu positionieren.

Die neue Führungsstruktur soll insbesondere dazu beitragen:

  • die globale Zusammenarbeit zu intensivieren
  • Synergien zwischen Maschinenbau und Peripherie stärker zu nutzen
  • die Entwicklung ganzheitlicher Systemlösungen zu beschleunigen

Was bedeutet die Doppelspitze für die Spritzgießtechnik?

Die Bündelung der Geschäftsbereiche unter einer gemeinsamen Leitung stärkt den Systemgedanken in der Spritzgießtechnik.

Die Wittmann Gruppe verfolgt seit Jahren den Ansatz, sämtliche Komponenten einer Spritzgießproduktion aus einer Hand anzubieten. Dazu zählen:

  • Spritzgießmaschinen
  • Automatisierungslösungen
  • Materialhandling-Systeme
  • Temperiergeräte
  • Inline-Recycling
  • Digitale Prozesslösungen

Durch die engere Verzahnung auf Führungsebene soll dieses integrierte Angebot weiter ausgebaut werden. Für Verarbeiter bedeutet das: abgestimmte Gesamtlösungen, höhere Prozesssicherheit und effizientere Produktionsabläufe.

Welche Rolle spielte Rainer Weingraber?

Rainer Weingraber war seit 2019 als CEO der Wittmann Battenfeld GmbH tätig und hat die Spritzgießmaschinensparte durch anspruchsvolle Marktphasen geführt.

Nach Angaben des Unternehmens hat er insbesondere die Integration der verschiedenen Geschäftsbereiche maßgeblich vorangetrieben. 

Wie positioniert sich Wittmann im Markt?

Die Wittmann Gruppe zählt zu den Anbietern, die konsequent auf integrierte Systemlösungen in der Spritzgießverarbeitung setzen.

Der Vorteil dieses Ansatzes liegt im tiefen Prozessverständnis: Anwender erhalten nicht nur einzelne Maschinen oder Komponenten, sondern aufeinander abgestimmte Produktionssysteme aus eigener Entwicklung und Fertigung.

Gerade vor dem Hintergrund steigender Anforderungen an Effizienz, Automatisierung und Nachhaltigkeit gewinnt dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung.

Fazit

Mit der neuen Doppelspitze richtet die Wittmann Gruppe ihre Organisation noch stärker auf integrierte Systemlösungen aus. Die strategische Bündelung von Spritzgießmaschinen, Automation und Peripherie unterstreicht den Anspruch, als Komplettanbieter aufzutreten und die Transformation der Spritzgießverarbeitung aktiv mitzugestalten.

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