Werkstoffe
Kunststoff: Material für die sichere medizinische Versorgung

Ein Gastbeitrag von Claudia Wörner* 2 min Lesedauer

Von zehn medizinischen Produkten und Geräten, die in Klinik, Praxis oder Pflegealltag zum Einsatz kommen, bestehen fünf bis sechs aus Kunststoff. Spritzen, Kanülen, Schläuche, Implantate oder Verpackungen – ohne diesen Werkstoff wäre moderne Hygiene, Innovation und Effizienz in der Medizin kaum möglich.

Die Bedeutung von Kunststoffen in der Medizin hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen – sie werden bei einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt.(Bild: ©  Titolino - stock.adobe.com)
Die Bedeutung von Kunststoffen in der Medizin hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen – sie werden bei einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt.
(Bild: © Titolino - stock.adobe.com)

„Etwa 50 bis 60 Prozent aller Medizinprodukte bestehen aus Kunststoff“, bilanziert der Bundesverband Medizintechnologie (BV-Med). Diese Zahl zeigt, wie zentral Kunststoff im Gesundheitssektor verankert ist. „Die Bedeutung von Kunststoffen in der Medizin hat in den letzten Jahrzehnten stetig zugenommen. Sie werden bei einer Vielzahl von Anwendungen eingesetzt, darunter Einwegartikel, Implantate, Verpackungen oder medizinische Geräte“, sagt Manfred C. Beeres, Sprecher des BV-Med.