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Polymeranalytik und Digitalisierung  SKZ zeigt neue Ansätze für die Polymeranalytik

Von Stefan Lenz 3 min Lesedauer

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Das SKZ veranstaltet am 23. und 24. September 2026 in Würzburg die Fachtagung „Analytik in der Polymertechnik“. Im Fokus stehen Rezyklatprüfung, Materialcharakterisierung und Prozessüberwachung sowie digitale Verfahren wie KI, Chemometrie und Sensor Fusion.

Die Fachtagung „Analytik in der Polymertechnik“ findet am 23. und 24. September 2026 beim SKZ in Würzburg statt.(Bild:  SKZ)
Die Fachtagung „Analytik in der Polymertechnik“ findet am 23. und 24. September 2026 beim SKZ in Würzburg statt.
(Bild: SKZ)

Die Anforderungen an die Analyse von Kunststoffwerkstoffen verändern sich. Rezyklate müssen bewertet, komplexe Materialsysteme charakterisiert und Produktionsprozesse überwacht werden. Welche Methoden dafür zur Verfügung stehen und wie digitale Werkzeuge bestehende Prüfverfahren ergänzen können, ist Thema der Fachtagung „Analytik in der Polymertechnik“ des SKZ.

Die Veranstaltung findet am 23. und 24. September 2026 in der SKZ-Modellfabrik in Würzburg statt. Sie richtet sich nach Angaben des SKZ an Fach- und Führungskräfte aus Werkstoffcharakterisierung, Qualitätssicherung, Schadensanalyse und Produktentwicklung.

Damit verbindet die Tagung klassische Fragestellungen der Polymeranalytik mit Verfahren, die durch Digitalisierung, Sensorik und künstliche Intelligenz möglich werden. Das Programm reicht von der Wareneingangskontrolle von Rezyklaten bis zur Inline-Analyse in der Extrusion.

Rezyklate und Materialsysteme im Fokus

Ein Schwerpunkt liegt auf der Bewertung von Rezyklaten. Vorgesehen sind Beiträge zur Wareneingangskontrolle sowie zur KI-gestützten quantitativen Analyse von Rezyklaten. Damit adressiert das Programm die Frage, wie sich recycelte Materialien analytisch erfassen und bewerten lassen.

Weitere Vorträge befassen sich mit der mobilen Analytik von Polymerwerkstoffen. Auch die industrielle Computertomographie gehört zum Programm. Hinzu kommt die DSC/Raman-Kopplung für die Polymercharakterisierung.

Die Themen decken damit unterschiedliche Ebenen der Kunststoffanalytik ab: von der Untersuchung und Charakterisierung von Werkstoffen über die Kontrolle eingehender Materialien bis zur Überwachung von Produktionsprozessen.

Inline-Spektroskopie soll Prozesse überwachen

Auch die Analytik direkt im Produktionsprozess nimmt einen Platz im Tagungsprogramm ein. Das SKZ kündigt Beiträge zu modernen Inline-Spektroskopie-Systemen in der Extrusion an.Ergänzt wird dieser Themenbereich durch die kamerabasierte Probenüberwachung und die Polymerrheologie. Nach Angaben des Veranstalters geht es dabei um Anwendungsfelder, in denen Analytik zur Materialbewertung, Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle eingesetzt werden kann.

Welche konkreten Systeme oder Anwendungen dabei vorgestellt werden, geht aus den vorliegenden Informationen nicht hervor. Eine weitergehende Bewertung der einzelnen Verfahren ist auf Basis der Pressemeldung daher nicht möglich.

KI und Sensor Fusion erweitern klassische Verfahren

Neben den analytischen Methoden selbst richtet sich der Blick auf digitale Werkzeuge. Auf dem Programm stehen Beiträge zu Chemometrie, Sensor Fusion, Augmented Reality und prädiktiver künstlicher Intelligenz.Das SKZ beschreibt diese Verfahren als Möglichkeiten, klassische Prüf- und Analyseverfahren zu erweitern. Für die Kunststoffindustrie ergeben sich laut Veranstalter dadurch neue Ansätze für Materialbewertung, Prozessüberwachung und Qualitätskontrolle.

Besonders die Verbindung von Analytik und KI spielt dabei eine Rolle. Im Programm ist eine KI-gestützte quantitative Analyse von Rezyklaten vorgesehen. Darüber hinaus soll prädiktive KI als digitales Werkzeug betrachtet werden.Welche Datenmengen, Modelle oder konkreten KI-Systeme bei der Veranstaltung zum Einsatz kommen, nennt die vorliegende Meldung nicht. Auch Angaben zu erzielten Genauigkeiten oder wirtschaftlichen Effekten fehlen.

Austausch zwischen Anwendern und Technologieanbietern

Die Fachtagung beschränkt sich nach Angaben des SKZ nicht auf Vorträge. Teilnehmer sollen aktuelle Fragestellungen mit den Referierenden diskutieren und Erfahrungen mit Anwendern aus verschiedenen Branchen austauschen können.Darüber hinaus ist der direkte Kontakt zu Technologieanbietern vorgesehen. Für Fach- und Führungskräfte aus Analytik, Qualitätssicherung und Produktentwicklung soll die Veranstaltung damit neben der Wissensvermittlung auch Möglichkeiten bieten, konkrete Fragestellungen aus der Praxis zu diskutieren.

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Das SKZ stellt fünf zentrale Mehrwerte der Veranstaltung heraus: 1. Das Verständnis aktueller Herausforderungen der Kunststoffbranche; 2. Einblicke in moderne Analysemethoden von der Forschung bis zur industriellen Praxis; 3. Die Einordnung der Bedeutung von Digitalisierung und KI für die Materialanalyse; 4. Den Austausch mit Experten, Anwendern und Technologieanbietern; 5. Konkrete Impulse für Analytik, Qualitätssicherung und Produktentwicklung.

Die vorliegenden Informationen liefern allerdings keine unabhängige Bewertung der genannten Methoden oder ihrer industriellen Leistungsfähigkeit. Die Einschätzungen zu Nutzen und Bedeutung stammen aus der Veranstaltungsankündigung des SKZ.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter: „Analytik in der Polymertechnik“