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Titelbild (LWF, IFAM)
Aktivieren für robuste Klebprozesse

Wie lange sind plasmaaktivierte Polymeroberflächen offen?

Zum Verbessern der Klebbarkeit von Polymeren kann eine bedarfsgerechte Oberflächenvorbehandlung mittels Plasmaverfahren durchgeführt werden. Die dabei erzielbaren Aktivierungseffekte weisen jedoch in Abhängigkeit vom verwendeten Polymer- und Lacktyp, den Additivierungen und den Umgebungsbedingungen eine unterschiedliche Beständigkeit auf. In diesem Zusammenhang untersuchten zwei Forschungseinrichtungen die wesentlichen Aktivierungsmechanismen sowie maßgebende Einflussfaktoren auf die Langzeitstabilität der Plasmavorbehandlung von additivierten Polymeren und Lacken vor dem Klebeprozess.

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Der Infrarotstrahler verfügt über 400 W Leistung. Der Brennpunktdurchmesser beträgt etwa 10 mm und der Strahlungshof um den Fokusbereich ist relativ klein. (Bild: Optron)
Punktgenaue Infrarotstrahlung

Kunststoffoberflächen gezielt und effizient erhitzen

Um Kunststoffoberflächen punktuell zu erwärmen, eignet sich die Infrarotstrahlung. Die Geräte sind günstig und deren Handhabung einfach. Doch der feste Fokus und die relativ geringe Leistungsdichte schränkten deren Anwendungsbereiche ein. Ein Zusatzreflektor konzentriert die Strahlung auf die gewünschten Bereiche, was die Leistungsdichte auf das Niveau von Halogenstrahlern bringt und zugleich die Strahlungshöfe abschwächt. Für Anwendungen mit großem Wärmebedarf bietet der Hersteller zudem ein Gerät mit größerem Fokusdurchmesser und stärkerem Infrarotstrahler an.

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Werkzeug mit servoelektrisch angetriebenem Heißkanal für die Umsetzung der neuen Regelstrategie.  (Bild: IKV)
Bauteilqualität verbessern

Werkzeuginnendruck in der Nachdruckphase regeln

Unvermeidbare Störeinflüsse in der Spritzgießproduktion führen dazu, dass trotz identischer Maschineneinstellungen die Temperatur- und Druckverläufe in der Kavität nicht exakt reproduziert werden können und Qualitätsprobleme entstehen. Es sind daher zahlreiche Ansätze zur Regelung des Spritzgießprozesses entwickelt worden, um die Formteilqualität und deren Reproduzierbarkeit zu verbessern. Die Forschung belegt, dass durch die Anwendung von Konzepten eine Werkzeuginnendruckregelung mit einer an das zu verarbeitende Material angepassten Nachdruckphase, im Vergleich zu konventionellen Regelungsstrategien, eine deutliche Verbesserung der erreichbaren Formteilqualität aufweist.

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Kalkulationsschritt 1 (Bild: )
Planungen im Werkzeugbau

5 Schritte zur einfachen und schnellen Werkzeug-Kalkulation

In den Kalkulations-Abteilungen für Spritz-, Druckguss- und Press-Werkzeuge müssen jährlich hunderte Kalkulationen erstellt werden. Mittels einer neuen Wissens-Datenbank die über eine klassifizierte und geometrische Ähnlichkeits-Suche verfügt, ist es zukünftig möglich, in 5 Schritten zum Angebot zu kommen. Des Weiteren ermöglicht die Wissens-Datenbank ein effizientes, zeitsparendes und damit kostengünstiges Arbeiten bei der kompletten Auftragsabwicklung.

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