Im Rotationsformverfahren zweiteilig hergestellter Transportwagen für Gasflaschen (Carbagas). Die beiden stabilen und stoßbeständigen hohlen Kunststoffteile sorgen für einen hervorragenden Unfallschutz. Der Wagen wird komplett montiert mit allen Anbauteilen geliefert (Bild:Klaus Vollrath)
Wirtschaftliches Rotationsgießen

Rotationsformen anspruchsvoller Kunststoff-Behälter

Das Rotationsformen eignet sich, um robuste Kunststoffbehälter oder Anbauteilen für Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei Nutzfahrzeugen sowie für Möbel und Leuchten oder die Medizintechnik herzustellen. Das Verfahren ist preisgünstig und eröffnet dem Konstrukteur viele Möglichkeiten zur Gestaltung von funktionell wie auch ästhetisch anspruchsvollen Bauteilen mit Abmessungen ab ca. 10 cm bis hin zu kompletten Heizöltanks.

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Durch den Verguss mit Silikongelen werden empfindliche elektronische Schaltungen wirksam und langzeitstabil gegen Korrosion und Alterung geschützt. Das Gel minimiert außerdem thermomechanische Spannungen und erhöht die dielektrische Isolationsfestigkeit der Leistungsbauteile.  (Bild: Wacker)
Vergussmaterialien für Leistungselektronik

Silikongele schützen Elektronik-Komponenten

In der Leistungselektronik müssen immer größere elektrische Ströme und Spannungen gesteuert werden. Durch den Verguss mit Silikongel lassen sich solche Komponenten über viele Jahre zuverlässig schützen. Die Silikonwerkstoffe sind je nach System hitzestabil oder für Anwendungen bei besonders tiefen Temperaturen geeignet. Modulare Systeme erlauben das flexible Einstellen verschiedener Verarbeitungs- und Vernetzungseigenschaften. Mit den Vergussmassen lassen sich zudem kürzere Taktzeiten in der Verarbeitung erreichen.

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In seinen neun Jahren als Geschäftsführer trieb Gerd Liebig insbesondere den Ausbau der vollelektrischen Spritzgießmaschinentechnologie voran.  (Bild: Redaktion)
Interview mit Gerd Liebig, Geschäftsführer Sumitomo (SHI) Demag

„Unsere Industrie braucht mehr Enthusiasten, Systemsprenger und Genies“

Mit Gerd Liebig verlässt zum 31. August dieses Jahres ein bekennender Kunststoffenthusiast die Geschäftsführung des deutsch-japanischen Spritzgießmaschinenherstellers Sumitomo (SHI) Demag. Nach insgesamt neun Jahren will dieser sich neuen Herausforderungen widmen. Grund genug, einmal nachzufragen, welche das sind und welche Erfahrungen er in seiner beruflichen Laufbahn innerhalb der Branche sammeln durfte.

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Klarer Blick und grüne Schutzpatina in Behälter mit CU Kühlschlangen nach 12 Monaten ohne Chemie. (Bild: ENWA)
Korrosionsschutz und Bakterienbekämpfung – neue Wege ohne Chemikalien und Biozide

Schlechte Kühlwasserqualität schadet Maschinen und Werkzeugen

Korrosives oder mit Bakterien belastetes Kühlwasser schadet Maschinen und Anlagen in kunststoffverarbeitenden Unternehmen. Häufig werden Chemikalien zur Regulation des pH-Wertes und Biozide gegen die Bildung von Biofilmen eingesetzt, um Korrosion in den Anlagen zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern. Der Einsatz dieser Mittel ist wartungs- und kostenintensiv. Eine chemikalienfreie Lösung zum Erhalt der Kühlwasserqualität ist nicht nur mit weniger Kosten verbunden, sondern schont auch die Umwelt.

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Die Farbe Schwarz hat für technische Polymere besondere Wichtigkeit in der Automobilindustrie erlangt, da sie dort ihre ästhetischen, technischen und praktischen Vorteile ausspielen kann. (Bild: happycreator - stock.adobe.com)
Technische Polymere schwarz färben

Schwarz ist nicht gleich Schwarz

Die schwarze Farbe von Kunststoffbauteilen ist auch heute noch häufig auf Ruß als Additiv zurückzuführen. Ruß ist zwar eines der ältesten Pigmente, doch ist er schwierig zu dispergieren, beeinflusst Schmelzetemperatur und Oberflächenglanz. Als Alternative bieten sich lösliche Farben an, wobei für Schwarz meist Nigrosin eingesetzt wird. Vorteilen wie leichterer Dispergierbarkeit und Erhöhung der Schmelzetemperatur stehen hier Nachteile bei der UV-Resistenz im Vergleich zu Ruß gegenüber.

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