Input – Beim physikalischen Recycling werden einzelne Kunststofftypen durch spezielle Lösemittel herausgelöst. Das Ursprungsmaterial besteht hier im Bild aus Schredderschwerfraktionen. (Bild:Audi)
Wie sieht das Automobil der Zukunft aus?

Wie sieht das Automobil der Zukunft aus?

Die Transformation in der Automobilindustrie ist in vollem Gange. Das Verbrenner-Aus wirft seine Schatten voraus. Die Herausforderungen für die OEMs sowie die Zulieferindustrie sind enorm. Das betrifft auch den Bereich der Nachhaltigkeit. Recyclingmaterialien, aber auch biobasierte, alternative Rohstoffe halten vermehrt Einzug in die Automobile. Was die Hersteller bereits umsetzen und was diese zukünftig planen.

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Die Schrauben aus einem PLA-Compound stabilisieren zuerst und werden dann vom Körper biologisch abgebaut, sodass auf einer erneute Operation zur Entfernung des Implantats verzichtet werden kann.  (Bild: alle Evonik)
Implantate aus bioabbaubaren Kunststoff-Compounds

Kunststoff-Implantate helfen Knochen zu heilen

Gebrochene Knochen, abgerissene Sehnen oder kaputte Bandscheiben sind schmerzhaft und mindern die Lebensqualität. Im Projekthaus Medical Devices wird an Polymeren gearbeitet, die die Heilung unterstützen und den Patienten so manche Folgeoperation ersparen. Metalle als Implantate sind häufig zu wenig elastisch und können bei Verbleib im Körper den Knochanabbau fördern. Bei PLA als Compound mit Apatit wird das Polymer im Körper abgebaut und das Mineral fördert den Heilungsprozess. Als elastische Brücke zwischen Wirbelkörpern bei fehlender Bandscheibe wurde ein Polyetherteherketon entwickelt, das für den nötigen Abstand zwischen den Wirbeln sorgt und die Verknöcherung erleichtert. Im Nächsten Schritt entwickelt das Projekthaus Pulver und Filamente aus den biokompatiblen Werkstoffen, die sich im 3D-Druck verarbeiten lassen. Erste Testkörper wurden bereits gefertigt, die medizintechnische Zulassung für die Praxis fehlt noch.

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Februar 2012 (Bild: )
Umspritzen von Einlegeteilen

Beim Umspritzen dicht gemacht

Für viele Kunststoffverarbeiter stellt die Mediendichtheit von Hybridbauteilen eine große Herausforderung dar. Nicht immer sind Methoden, wie die Plasmavorbehandlung oder der Einsatz von Haftvermittlern anwendbar oder sie führen nicht zum erhofften Erfolg. Das SKZ, Würzburg, forscht daher nach alternativen Möglichkeiten, um ein hohes Maß an Dichtheit zu erreichen.

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