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Kapazitätserweiterung für LGF-Thermoplaste Techno-Compound baut neue LGF-Produktionslinie

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Techno-Compound baut seine Fertigung in Bad Sobernheim um eine neue Produktionslinie für langglasfaserverstärkte Kunststoffe (LGF) aus. Spätestens ab dem zweiten Quartal 2027 stehen jährlich 4.800 Tonnen zusätzliche LGF-Kapazität bereit.

Produktionsstätte von Techno-Compound in Bad Sobernheim (Bild:  Techno-Compound)
Produktionsstätte von Techno-Compound in Bad Sobernheim
(Bild: Techno-Compound)

Der Werkstoffspezialist Techno-Compound erweitert seine Produktionskapazitäten für langglasfaserverstärkte Thermoplaste (LGF) am Standort Bad Sobernheim um 4.800 Tonnen pro Jahr. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist spätestens für das zweite Quartal 2027 angesetzt. Die Integration der zusätzlichen Linie erfolgt direkt in das bestehende Fertigungskonzept. Prozessänderungen am bisherigen Gesamtablauf sind für den Kapazitätsausbau nicht erforderlich. Dadurch sichert das Unternehmen eine unterbrechungsfreie Belieferung des Marktes während der Installationsphase. 

Hauptabnehmer der LGF-Thermoplaste sind Fahrzeughersteller und deren Zulieferer. Ferner bedient Techno-Compound mit diesen Spezialcompounds technische Anwendungen in den Sektoren Logistik, Verpackung und Bau. Langglasfasern verleihen Bauteilen eine hohe mechanische Festigkeit bei geringem Eigengewicht. Dies macht die Werkstoffe vor allem für strukturelle Komponenten im Fahrzeugbau attraktiv. 

Fokus auf Rezyklatquoten im Automobilbau

Ein wesentlicher Treiber des Ausbaus ist das Portfolio an nachhaltigen Werkstoffvarianten. Die LGF-Compounds des Anbieters nutzen Post-Consumer-Rezyklate (PCR) mit Anteilen zwischen 25 % und 60 %. Mit diesen Rezyklatquoten erfüllt oder übertrifft das Material die kommenden Vorgaben der EU-Altfahrzeugverordnung (ELV-R). Zum Einsatz kommen die Typen vorrangig bei beanspruchten Strukturbauteilen im Fahrzeuginnenraum.

Rifat Erden, Leiter Vertrieb und Marketing (l.) sowie Techno-Compound Geschäftsführer Dirk Breitbach.(Bild:  Techno-Compound)
Rifat Erden, Leiter Vertrieb und Marketing (l.) sowie Techno-Compound Geschäftsführer Dirk Breitbach.
(Bild: Techno-Compound)

„Mit dem Ausbau unserer Kapazitäten im LGF-Bereich investieren wir gezielt in die Standortentwicklung“, erläutert Rifat Erden, Leiter Vertrieb und Marketing bei Techno-Compound. Die Marktnachfrage nach mechanisch belastbaren und zugleich nachhaltigen Mischungen steigt seit Jahren kontinuierlich an. „Die Erweiterung um zusätzliche 4.800 Tonnen pro Jahr ist unsere direkte Antwort auf diesen Bedarf“, ergänzt Erden.

Energieoptimierter Anlagenbetrieb

Neben der reinen Mengenausweitung steht die betriebliche Effizienz der Neuanlage im Fokus. Der Compoundeur setzt beim Maschinenkonzept auf einen energieoptimierten Betrieb. „Wir unterstreichen mit der Investition unseren Anspruch, Werkstofflösungen für anspruchsvolle Anwendungen bereitzustellen“, betont Techno-Compound-Geschäftsführer Dirk Breitbach. Das Unternehmen strebt dadurch ein langfristiges Wachstum in seinen Kernmärkten an. (mg)

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