Kolumne: Geht das auch mit Kunststoff?
Bauteilprüfung – geht das auch zerstörungsfrei?

Ein Gastbeitrag von Luis Wachter, Gruppenleiter Zerstörungsfreie Prüfung, SKZ 2 min Lesedauer

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Ein Bauteil wirkt optisch makellos – doch verbergen sich im Inneren Lunker oder Faserfehler? Klassische Stichproben stoßen bei hohem Produktionstakt und Fachkräftemangel rasch an Grenzen. Moderne Inline-Verfahren von Terahertz- bis Thermografietechnik eröffnen den Weg zur vollautomatischen 100-Prozent-Prüfung direkt im Prozess.

Zerstörungsfreie und prozessfähige Überwachung von Polymerschäumen, hier im Labor.(Bild:  Luca Hoffmannbeck, SKZ)
Zerstörungsfreie und prozessfähige Überwachung von Polymerschäumen, hier im Labor.
(Bild: Luca Hoffmannbeck, SKZ)

Ihr Bauteil sieht auf den ersten Blick perfekt aus. Doch hält es auch, was es verspricht? Zerstörungsfreie Prüftechniken (ZfP) sind in der modernen Qualitätssicherung bereits seit Jahrzehnten etabliert. Traditionell tief in der metallverarbeitenden Industrie verankert, finden sie auch in der Kunststoffindustrie seit Jahren viele Anwendungen. So lassen sich mit Ultraschall beispielsweise Lunker bzw. Lufteinschlüsse in Bauteilen finden und mit Computertomografie (CT) die Fasern in Länge und Orientierung charakterisieren. Auch andere Prüfmethoden wie die Flächengewichtsmessung mit Röntgenstrahlung oder die visuelle Prüfung sind in einigen Verarbeitungsschritten als zuverlässige, qualitätssichernde Methoden anerkannt.

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