Zwei Welten. Ein Ziel.

Alle Inhalte von plastverarbeiter.de jetzt auf plastxnow.de.

Ifo Konjunkturumfrage Wie ist es um den Fachkräftemangel in Deutschland bestellt?

Von Simone Fischer 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die jüngste Ifo Konjunkturumfrage zeigt, dass es für deutsche Firmen immer schwieriger wird Fachkräfte zu finden, trotz schwacher Konjunktur.

28,1 % der Firmen bekommen zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte, nach 27,2 % im April. „Der Fachkräftemangel hat leicht zugenommen – und das trotz einer anhaltend schwachen Konjunktur“, sagt Ifo Forscher Klaus Wohlrabe. „Langfristig wird sich das Problem weiter verschärfen – der demografische Wandel lässt daran keinen Zweifel.“ (Bild:  © industrieblick – stock.adobe.com)
28,1 % der Firmen bekommen zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte, nach 27,2 % im April. „Der Fachkräftemangel hat leicht zugenommen – und das trotz einer anhaltend schwachen Konjunktur“, sagt Ifo Forscher Klaus Wohlrabe. „Langfristig wird sich das Problem weiter verschärfen – der demografische Wandel lässt daran keinen Zweifel.“
(Bild: © industrieblick – stock.adobe.com)

In vielen Bereichen bleibt der Fachkräftemangel deutlich spürbar – besonders im Dienstleistungssektor. Dort meldeten zuletzt 33,7 % der Unternehmen entsprechende Engpässe – ein leichter Anstieg gegenüber April (32,9 %). Besonders groß ist der Bedarf in der Logistikbranche, wo über die Hälfte der Firmen (51,3 %) Schwierigkeiten bei der Fachkräftesuche angibt. In der Rechts- und Steuerberatung sowie der Wirtschaftsprüfung sind es sogar 72,7 %. Der hohe Fachkräftebedarf in diesem Berufsfeld spiegelt auch wider, wie viele Unternehmen auf Unterstützung beim Umgang mit bürokratischen Anforderungen angewiesen sind. Dagegen entspannt sich die Lage bei den IT-Dienstleistern zunehmend: Der Anteil sank auf 21,3 %. Vor zwei Jahren lag er noch bei rund 50 %.

Die Zahlen aus der Industrie

In der Industrie ist der Anteil der betroffenen Unternehmen von 17,9 auf 19,3 % gestiegen – trotz vielfach zurückhaltender Personalplanung. Besonders ausgeprägt ist der Mangel in der Nahrungsmittelindustrie (26,2 %), bei Herstellern von Metallerzeugnissen (25,3 %) und im Maschinenbau (22,5 %). Eine Ausnahme bildet der Automobilsektor: Hier sank der Anteil spürbar von 20,9 auf 14,5 % – vermutlich eine Folge laufender Umstrukturierungen.

Auch im Handel bleibt die Fachkräftesuche schwierig: Rund jedes vierte Unternehmen berichtet von Problemen, qualifizierte Stellen zu besetzen (Einzelhandel: 25,3 %, Großhandel: 23,3 %). Im Bauhauptgewerbe hat sich der Mangel weiter verschärft. Der Anteil der betroffenen Unternehmen stieg von 27,3 auf 28,3 %. 
Quelle: Ifo Institut 

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung