Laseradditiv für transparente Kunststoffe Hologramm-Effekte direkt im Polymer

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Finke Colors erweitert sein Portfolio um ein laseraktives Masterbatch für die Kennzeichnung transparenter Kunststoffe. Die Technologie erzeugt optische Effekte im Inneren des Materials, während die Oberfläche unbeschädigt und glatt bleibt. Verarbeiter können das Additiv ohne Maschinenumrüstung nutzen.

Gelaserte Flasche und Kunststoffplättchen mit hologrammähnlicher Markierung – erzeugt mit dem neuen Laseradditiv von Finke Colors in transparentem Polymer, ohne Veränderung der Oberfläche.(Bild:  Finke Colors)
Gelaserte Flasche und Kunststoffplättchen mit hologrammähnlicher Markierung – erzeugt mit dem neuen Laseradditiv von Finke Colors in transparentem Polymer, ohne Veränderung der Oberfläche.
(Bild: Finke Colors)

Der Wuppertaler Masterbatch-Hersteller Finke Colors bringt eine neue Additivlösung für die hochwertige Lasermarkierung auf den Markt. Das Produkt ist speziell für transparente Kunststoffe konzipiert und ermöglicht präzise, dauerhafte Kennzeichnungen. Anstatt die Oberfläche des Polymers zu verändern, wird die optische Markierung durch eine gezielte Reaktion direkt im Inneren des Materials aktiviert. Dadurch bleibt die Bauteiloberfläche geschlossen und glatt, was Beschädigungen durch herkömmliche Verfahren wie Aufschäumen oder Karbonisieren vermeidet.

Kontrastreiche Optik im Bauteilinneren

Besonders bei farbig transparenten Kunststoffen oder in Verbindung mit eingefärbtem Füllgut entfaltet das Additiv eine hologrammähnliche Wirkung. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel entsteht ein dreidimensionaler Effekt mit hoher visueller Tiefe. Sehr gute Ergebnisse lassen sich in amorphen und teilkristallinen Thermoplasten wie PET, PETG, Polycarbonat (PC) und PMMA erzielen. Neben rein funktionalen Kennzeichnungen eignet sich das Masterbatch daher auch für anspruchsvolle Designanwendungen. 

Erhalt der werkstofflichen Recyclingfähigkeit

Ein zentraler Aspekt der Neuentwicklung ist die uneingeschränkte Kreislauffähigkeit des markierten Endprodukts. Trotz der gezielten optischen Veränderung im Polymer bleibt die werkstoffliche Recyclingfähigkeit des Kunststoffs vollständig erhalten. Das Additiv beeinflusst weder die Wiederverwertbarkeit noch etablierte Recyclingprozesse. Damit unterstützt die Technologie nachhaltige Produktkonzepte und Materialkreisläufe. 

Die Anwendungsgebiete des Additivs erstrecken sich über Branchen mit hohen Anforderungen an Ästhetik und Rückverfolgbarkeit. Typische Einsatzbereiche liegen in der Medizintechnik, bei Elektronik- und Gehäusebauteilen sowie im Gewächshausbau. Auch optische Komponenten, hochwertige Konsumgüter und Verpackungen mit integrierten Design- oder Sicherheitsmerkmalen lassen sich so labelfrei kennzeichnen. Da die Informationen, Designs oder Sicherheitsmerkmale fälschungssicher und ohne zusätzliche Materialien direkt im Bauteil verankert sind, entfallen zusätzliche Prozessschritte.

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