Erweiterte Expertise in der Lege- und Wickeltechnologie  TITK stärkt den Leichtbau mit innovativen UD-Tapes

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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TITK fördert den Leichtbau durch unidirektional verstärkte Tapes. Mit robotergestütztem Tapelegen, 3D-Druck, Harzinfiltration und eigener Materialprüfung bildet das Institut die gesamte Prozesskette ab. Auf der Fakuma 2026 werden neue Anwendungen und Verbundstrukturen präsentiert.

Enrico Heinlein (links) und Michael Müller im Textiltechnikum des TITK bei der Herstellung  trockener UD-Tapes. (Bild:  TITK / Steffen Beikirch)
Enrico Heinlein (links) und Michael Müller im Textiltechnikum des TITK bei der Herstellung trockener UD-Tapes.
(Bild: TITK / Steffen Beikirch)

Dieses universell einsetzbare textile Halbzeug ist seit längerem ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am TITK in Rudolstadt. Auf der Kunststoffmesse K 2025 in Düsseldorf zeigte das wirtschaftsnahe Institut neuentwickelte trockene Schmalbandgelege auf Basis von 50K Carbonfaserrovings. Trockene UD-Tapes aus parallel ausgerichteten Endlosfasern wurden mit angepassten Nähgarnen und einer optimierten Thermofixierung produziert und in einem automatisierten, robotergestützten Tapelegeverfahren verarbeitet. 

Auch im automatisierten Tapewickeln haben sich die Textil- und Werkstoff-Forscher des TITK eine beachtliche Expertise erarbeitet. Geforscht wird aktuell an Druckbehältern für die Medien Speicherung sowie an verschiedensten anderen 3D-Strukturen. An der robotergestützten Anlage im TITK-Technikum können unterschiedlichste Verbundstrukturen aufgebaut werden, so dass der Lagenaufbau für eine vollflächige oder variable Bedeckung sehr flexibel zu realisieren ist. 

Tapeablage-Roboter um 3D-Druckkopf erweitert

Ergänzt werden diese technischen Möglichkeiten nun durch einen 3D-Druckkopf für den vorhandenen Roboter. 

Damit ist es möglich, die abgelegten Tapelagen mit individuellen Kunststoff-Strukturen an genau definierten Stellen lastpfadgerecht zu verstärken

Dr.-Ing. Thomas Reußmann, Abteilungsleiter

Alternativ könne auch zuerst eine Prototypenform aus Kunststoffgranulat gedruckt werden und dann darauf die Tapeablage erfolgen, ergänzt Dr.-Ing. Robert Hartmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Textil- und Werkstoff-Forschung.

Bei Bedarf erfolgt auch direkt am TITK die anschließende Harzinfiltration der abgelegten Tapeaufbauten. Und nicht zuletzt sind durch die TITK-Tochter OMPG – akkreditiertes Prüflabor für Kunststoffe und Textilien – vor Ort wichtige Materialprüfungen für Rovings, Tapes und fertige Bauteile abgedeckt, sodass in der Materialentwicklung gezielt nachgesteuert werden kann. (fd)

service

TITK auf der Fakuma 2026: Halle A4/ Stand 4229

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