Digitale Spritzgießtechnik Arburg zeigt Smartest Factory auf der Fakuma 2026

Von Stefan Lenz 2 min Lesedauer

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Arburg präsentiert auf der Fakuma 2026 digitale Services, neue Allrounder Trend Maschinen und smarte Automationslösungen für die Smartest Factory.

Der neue Standard von Arburg: Auf der Fakuma 2026 fertigt ein elektrischer Allrounder 1800 e Trend automatisiert LSR-Verschlüsse.(Bild:  Arburg)
Der neue Standard von Arburg: Auf der Fakuma 2026 fertigt ein elektrischer Allrounder 1800 e Trend automatisiert LSR-Verschlüsse.
(Bild: Arburg)

Arburg zeigt auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen, warum das Unternehmen zu den technologischen Vorreitern der Kunststoffverarbeitung zählt. Unter dem Leitmotiv „Smart, smarter, am smartesten“ steht die digitale Wertschöpfungskette im Mittelpunkt des Messeauftritts.

Die Loßburger präsentieren ein umfassendes Portfolio aus Maschinen, Robotik, Automation und digitalen Services – vollständig integriert und auf maximale Effizienz ausgelegt.

Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin Global Marketing, betont: „Wir alle müssen unsere Zukunft aktiv formen und die Prozesse entlang der kompletten Wertschöpfungskette kontinuierlich optimieren.“

Wir alle müssen unsere Zukunft aktiv formen und die Prozesse entlang der kompletten Wertschöpfungskette kontinuierlich optimieren.

Digitalisierung über die gesamte Wertschöpfungskette

Arburg zeigt, wie moderne Spritzgießfertigung heute funktioniert: vernetzt, transparent und KI‑gestützt. Zentrales Element ist das Arburg Leitrechnersystem (ALS), das 2026 sein 40‑jähriges Jubiläum feiert. Das modulare MES steigert die OEE, schafft Transparenz und wird künftig auch als Cloud‑Modell verfügbar sein.

„Mit unserem Fokus ‚Smartest Factory‘ machen wir klar, wie wir uns in der Branche positionieren. Wir streben an, dass unsere Kunden auch zukünftig die innovativsten, intelligentesten und damit besten Lösungen bekommen“, betont Juliane Hehl, geschäftsführende Gesellschafterin Global Marketing bei Arburg.
(Bild: Arburg)

Über das Kundenportal arburgXworld stehen zahlreiche digitale Apps bereit – darunter KI‑gestützte Tools für Prozessoptimierung, Qualitätsüberwachung und Kostenreduktion. Smarte Assistenten und Piloten unterstützen Maschinenbediener dabei, reproduzierbare Qualität bei minimalen Stückkosten zu erzielen.

14 Maschinen – von Mikro bis Turnkey

Arburg zeigt insgesamt 14 Maschinen‑Exponate, davon sechs auf dem eigenen Stand. Die Bandbreite reicht von Standardmaschinen über Mikro‑ und Mehrkomponentenfertigung bis hin zu komplexen Turnkey‑Anlagen.

Highlights:

  • Allrounder 1800 e Trend: automatisierte LSR‑Verschlussfertigung mit 64‑fach‑Werkzeug und Multilift Select 16.
  • Allrounder 1000 e Trend: technische Steckerbauteile für Elektronik – freifallend produziert.
  • Allrounder 475 V: IMD‑Fertigung hochwertiger Funkschlüssel‑Cover mit Kuka‑Roboter.
  • Allrounder 270 A: Mikrospritzgießen von 0,004‑g‑Mikrofiltern.
  • NextGen Medical Solution: Reinraumzelle für Injektoren‑Pens aus Rezyklat, KI‑gestützt für konstante Qualität.
  • Allrounder More 2000: Zwei‑Komponenten‑Dominosteine, automatisiert konfektioniert durch Multilift V 30 und Cobot.

Automation & Robotik: Komplettlösungen aus einer Hand

Arburg positioniert sich klar als Komplettanbieter: Maschinen, Robot‑Systeme, Turnkey‑Engineering und digitale Integration kommen aus einer Quelle. Das Ziel: minimale Stückkosten, maximale Prozessstabilität und höchste Flexibilität für die Smartest Factory.

Karriere-Freitag: Nachwuchs im Fokus

Am 16. Oktober verstärken über 60 Arburg‑Auszubildende das Team auf der Fakuma. Mit Standrundgängen, Live‑Demos und Vorträgen – u. a. vom „schwimmenden Professor“ Andreas Fath – zeigt Arburg, wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammenwirken. Interessierte können sich direkt vor Ort für Ausbildung, Studium oder Berufseinstieg bewerben.

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