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Barlog Plastics auf der Kuteno 2026 PEKK und PFAS-Alternativen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Barlog Plastics präsentiert auf der Kuteno neue Werkstoff- und Fertigungskonzepte für Kunststoffverarbeiter. Im Zentrum stehen neue PEKK-Compounds für extreme Temperaturen sowie PFAS-freie Gleitlagerwerkstoffe. Das Unternehmen präsentiert zudem digitale Tools für die nachhaltige Produktentwicklung.

Der Barlog-Messestand auf der letztjährigen Kuteno 2025: Dieses Jahr stehen hier neue PEKK-Compounds sowie PFAS-freie Gleitlagerwerkstoffe im Mittelpunkt.(Bild:  Barlog)
Der Barlog-Messestand auf der letztjährigen Kuteno 2025: Dieses Jahr stehen hier neue PEKK-Compounds sowie PFAS-freie Gleitlagerwerkstoffe im Mittelpunkt.
(Bild: Barlog)

 Auf der Kuteno 2026 zeigt Barlog Plastics (Halle 20, Stand K19) Materialien und Dienstleistungen mit Fokus auf aktuelle regulatorische Anforderungen und nachhaltige Produktentwicklungen. Zudem stellt das Unternehmen eine neue Produktreihe im Bereich der Hochleistungswerkstoffe vor.

Neue PEKK-Compounds

Barlog Plastics erweitert mit der neuen Produktreihe Keba-PEAK 9000 auf Basis von PEKK sein Spektrum thermoplastischer Hochleistungskunststoffe. Diese Werkstoffe bieten eine Wärmeformbeständigkeit von bis zu 385 °C und erschließen damit neue, thermisch anspruchsvolle Einsatzbereiche.

Kennzeichnend für die neuen Compounds ist die Kombination aus hoher Temperaturbeständigkeit und hohem Kristallisationsgrad. Daraus ergeben sich eine hohe mechanische Belastbarkeit und weniger Verschleiß, auch unter anspruchsvollen tribologischen Bedingungen und hohen Flächenpressungen. 

Maßgeschneiderte Tribo-Compounds ohne PFAS

Angesichts des ECHA-Vorschlags zur Regulierung von per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen steigt in der Industrie die Nachfrage nach Alternativen zu PTFE-modifizierten Werkstoffen. Barlog Plastics begegnet diesem Trend nicht mit einem universellen Ersatzmaterial, sondern mit anwendungsspezifischen Entwicklungen.

Experten analysieren dafür das genaue Temperaturverhalten, die chemische Beständigkeit und die mechanische Belastung der jeweiligen Anwendung. Auf dieser Basis greift das Unternehmen auf individuell abgestimmte Füllstoffkonzepte zurück, die vollständig ohne PTFE auskommen. Dennoch erzielen diese Werkstoffe sehr gute Reibungs- und Verschleißeigenschaften in der Praxis. 

Nachhaltigkeit mit digitalen Tools messbar machen

Um ökologische Aspekte frühzeitig in den Produktentstehungsprozess einzubinden, setzt der Dienstleister auf verschiedene digitale Werkzeuge. Das System Eco-Selection unterstützt bei der Materialauswahl nach technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Kriterien. Ergänzend dazu optimiert Barlog über seinen Eco-Design-Service Bauteile hinsichtlich des CO2-Fußabdrucks, der Reparatur- sowie der Recyclingfähigkeit.

Mithilfe des Tools Eco-Simulation lassen sich – in Kooperation mit Sigmasoft –   ökologische Kennzahlen bereits in einer sehr frühen Entwicklungsphase transparent und vergleichbar machen. Das Toll nutzt unter anderem die Daten aus der Spritzgusssimulation direkt für eine CO2-Berechnung.

Rapid Tooling und flexible Fertigung

Für beschleunigte Entwicklungsprozesse zeigt das Unternehmen auf der Kuteno erweiterte Möglichkeiten im Bereich des Rapid Tooling. Dieses Verfahren verbindet die Geschwindigkeit additiver Prozesse mit der Präzision klassischer Spritzgusswerkzeuge, um funktionsfähige Prototypen aus serienidentischen Thermoplasten zu fertigen.

Für deren Fertigung steht ein Maschinenpark von insgesamt 16 Spritzgießmaschinen mit Schließkräften zwischen 6 und 450 Tonnen bereit. Dieser deckt neben dem Standardspritzguss auch 2K-Anwendungen, Flüssigsilikonverarbeitung und Kunststoff-Metall-Hybridspritzguss ab. Eine zusätzliche Vertikalmaschine erhöht zudem die Designfreiheit bei komplexen Geometrien.

Nachhaltige Hochleistungscompounds

Parallel dazu erweitert der Anbieter sein Keballoy Eco-Portfolio um hochwertige Post-Consumer-Rezyklate (PCR), die für technisch anspruchsvolle Anwendungen geeignet sind und bspw. metallische Werkstoffe ersetzen können. Der aktuelle Entwicklungsschwerpunkt liegt auf hochwertigen PCR, die sowohl wirtschaftlich als auch technisch überzeugen.

Mit dieser Kombination aus Werkstoffentwicklung, Bauteildesign, Prototyping und Serienfertigung positioniert sich Barlog Plastics als Entwicklungspartner für industrielle Kunststoffanwendungen. Der Messeauftritt auf der Kuteno 2026 in Bad Salzuflen verdeutlicht dabei, wie technische Performance und optimierte Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen.

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