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Klare Trennung zwischen Aqua und Food-Contact Neue Ultradur FC-Typen für den Lebensmittelkontakt

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

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Ab Juli 2026 verbietet die EU Bisphenol A in Kunststoffen mit Lebensmittelkontakt. BASF reagiert darauf mit einer Neuausrichtung seines glasfaserverstärkten Ultradur-Portfolios (PBT). Die strikte Trennung von Trinkwasser- und Lebensmittelanwendungen bietet Verarbeitern Planungssicherheit, erfordert aber eine genaue Materialauswahl.

Förderanlage für Eier: Mit der klaren Trennung des Ultradur-Portfolios in Aqua Typen und dedizierte Food Contact Typen können Verarbeiter ihre Materialauswahl rechtssicher auf regulatorische Anforderungen für die jeweiligen Anwendungen ausrichten.(Bild:  stock.adobe.com - herraez)
Förderanlage für Eier: Mit der klaren Trennung des Ultradur-Portfolios in Aqua Typen und dedizierte Food Contact Typen können Verarbeiter ihre Materialauswahl rechtssicher auf regulatorische Anforderungen für die jeweiligen Anwendungen ausrichten.
(Bild: stock.adobe.com - herraez)

Der Hintergrund der Portfolio-Anpassung ist die im Dezember 2024 veröffentlichte EU-Verordnung 2024/3190. Diese untersagt nach Ablauf der Übergangsfrist am 20. Juli 2026 den Einsatz von Bisphenol A (BPA) sowie weiteren gefährlichen Bisphenolen in Kunststoffen, Beschichtungen und Lacken mit Lebensmittelkontakt.

BASF greift diese gesetzlichen Änderungen auf und entwickelt das Ultradur-Portfolio (Polybutylenterephthalat, PBT) gezielt weiter, um die Geschäftskontinuität bei Lebensmittelkontaktanwendungen zu gewährleisten. Der Chemiekonzern hat seine glasfaserverstärkten Rezepturen entsprechend angepasst, um langfristig die regulatorische Konformität zu sichern.

Rezepturanpassung für den Lebensmittelkontakt

Die modifizierten Werkstoffe werden künftig gezielt als dedizierte Food-Contact-Typen (FC) ausgewiesen und erhalten entsprechende Zertifikate für den Lebensmittelbereich. Bereits jetzt stehen vier BPA-freie Typen zur Verfügung. Diese glasfaserverstärkten Materialien decken ein breites Spektrum im Lebensmittelumfeld ab. Die Anwendungen reichen von Komponenten in Kaffeemaschinen über Koch- und Serviergeschirr bis hin zu Bauteilen für Förderbänder und industrielle Lebensmittelverarbeitungsanlagen.

Strikt getrennte Produktlinien schaffen Transparenz

Parallel dazu bleiben die etablierten Aqua-Typen für reine Wasser- und Trinkwasseranwendungen als eigenständiges Portfolio erhalten. Da sich deren Rezeptur nicht ändert, behalten die Bauteile der Kunden ihre bisherigen Trinkwasserzertifizierungen unverändert bei.

Allerdings zieht der Hersteller eine klare Grenze: Die glasfaserverstärkten Aqua-Typen erhalten künftig keine Zertifikate mehr für den Lebensmittelkontakt. Durch diese Transparenz können Verarbeiter, OEMs und Markenhersteller ihre Materialauswahl frühzeitig und rechtssicher auf zukünftige regulatorische Anforderungen ausrichten

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