Biopolymere
Warum Biopolymere für Europas Kunststoffindustrie strategisch immer wichtiger werden 

Von Dr. Aliaksandra Shuliakevich, Leiterin Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft, Plastics Europe Deutschland 4 min Lesedauer

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Die Transformation der Kunststoffindustrie erfordert neue Rohstoffquellen und innovative Technologien. Beim Internationalen Kongress „BIOPOLYMER – Processing & Moulding“ wurde aufgezeigt, warum bio-basierte Polymere künftig eine Schlüsselrolle für die Wettbewerbsfähigkeit Europas spielen können – und weshalb Recycling allein den steigenden Bedarf an nicht-fossilem Kohlenstoff nicht decken wird.

Einerseits verlangen die Klimaziele der Europäischen Union den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Rohstoffen und den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Andererseits wächst der internationale Wettbewerbsdruck, während sich Produktionskapazitäten zunehmend nach Asien verlagern. Genau an dieser Schnittstelle gewinnen bio-basierte Polymere als zusätzliche, nicht-fossile Kohlenstoffquelle immer stärker an Bedeutung.(Bild:  © lemonmoon – stock.adobe.com)
Einerseits verlangen die Klimaziele der Europäischen Union den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Rohstoffen und den Aufbau einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Andererseits wächst der internationale Wettbewerbsdruck, während sich Produktionskapazitäten zunehmend nach Asien verlagern. Genau an dieser Schnittstelle gewinnen bio-basierte Polymere als zusätzliche, nicht-fossile Kohlenstoffquelle immer stärker an Bedeutung.
(Bild: © lemonmoon – stock.adobe.com)

Die europäische Kunststoffindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess. Einerseits setzen europäische Klima- und Kreislaufwirtschaftsziele den Rahmen für den schrittweisen Ersatz fossiler Rohstoffe durch nicht-fossile Kohlenstoffquellen. Andererseits sieht sich die Branche einem zunehmenden internationalen Wettbewerbsdruck ausgesetzt.