Smart Resourcing  Kosten im Griff, Qualität im Fokus

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Drohnen, Exoskelette und Arbeitsleuchten – Lehvoss präsentiert auf der Fakuma 2026 ein breites Anwendungsportfolio für seine Compounds. Dabei gilt: Qualität muss nicht teuer sein. Mit Smart Resourcing setzt das Unternehmen an einer zentralen Stelle seiner Kunden an: den Kosten.

Auf der Fakuma 2026 am Stand dabei: Arbeitsleuchte mit wärmeleitfähigem Kunststoffgehäuse aus Luvotech eco TC(Bild:  Lehvoss)
Auf der Fakuma 2026 am Stand dabei: Arbeitsleuchte mit wärmeleitfähigem Kunststoffgehäuse aus Luvotech eco TC
(Bild: Lehvoss)

Auf der Fakuma 2026 rückt Lehvoss eine Dimension seines Smart-Resourcing-Konzepts in den Mittelpunkt, die für viele Verarbeiter aktuell über Aufträge entscheidet: den Preis. In typischen Projekten sparen Kunden mit Smart Resourcing 10 bis 20 Prozent Materialkosten – bei gleichbleibender Qualität, Liefersicherheit und dem gewohnten technischen Service.

Möglich macht das ein Kernprinzip von Smart Resourcing: Lehvoss greift auf ein über Jahrzehnte gewachsenes Portfolio an Compound-Rezepturen zurück. Was sich in unzähligen Anwendungen im Markt bewährt hat, müsse jedoch nicht für jedes Projekt neu entwickelt werden. Das senkt Entwicklungsaufwand und Projektlaufzeiten – und dieser Vorteil geht direkt in den Preis. Der Preisvorteil entstehe also nicht am Material, sondern in der Entwicklung.

„Unsere Kunden stehen in einem harten internationalen Wettbewerb. Sie kämpfen – und wir kämpfen auf ihrer Seite“, sagt Harald Hunke, Commercial Director Europe, Lehvoss Compounds. Deshalb biete man bewährte Compound-Qualität zu Preisen an, die im globalen Vergleich bestehen. „Das gilt für laufende Anwendungen, bei denen sich ein Materialwechsel jetzt rechnet, ebenso wie für neue Projekte – dort entscheiden unsere Kunden selbst, ob der Vorteil in den Preis fließt oder in bessere Materialeigenschaften zum gleichen Budget“, erklärt Hunke weiter.

Weniger Gewicht, kürzere Zyklen, geringere Energiekosten

Wie weit sich Smart Resourcing bis in den Verarbeitungsprozess hineindenken lässt, zeigen die Treibmittelbatche der Produktfamilie Luvobatch. In Spritzgussanwendungen – etwa Türverkleidungen oder Leuchtengehäusen – reduzieren sie das Bauteilgewicht um bis zu 25 Prozent, ohne dass Eigenschaften wie Stoßfestigkeit oder Stabilität darunter leiden.

Hinzu kommen zwei Effekte, die sich direkt in der Kalkulation bemerkbar machen: kürzere Zykluszeiten, mit denen auf derselben Anlage mehr Teile gefertigt werden können, sowie eine mögliche Absenkung der Verarbeitungstemperatur – und damit der Energiekosten.

Auf einen Blick

Smart Resourcing bietet vielfachen Mehrwert für Kunden:

  • 10 bis 20 Prozent Materialkosteneinsparung

  • Materialien mit exakt benötigten Leistungsmerkmalen – ohne Über- oder Unterspezifikation

  • Sichere und neue Beschaffungslösungen

  • Diversifizierung des Lieferanten-Portfolios

  • Planungssicherheit durch gleichbleibend hohe Qualitätsstandards und zuverlässige Lieferung – global.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Lehvoss-Homepage.

Technisch anspruchsvolle Werkstoffe für kostenoptimierte Leichtbaulösungen

Der Geschäftsbereich Compounds von Lehvoss präsentiert sich auf der Fakuma 2026 laut eigener Aussage einmal mehr als Vorreiter für innovative Polymerlösungen im Sinne des Smart Resourcing. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen Anwendungen aus der Praxis, die die Leistungsfähigkeit der eingesetzten technischen und Rezyklat-basierten Compounds (Luvotech und Luvotech eco) demonstrieren.

Ein Messe-Highlight ist eine autonome Landwirtschaftsdrohne, deren Bauteile maßgeblich aus Lehvoss-Compounds gefertigt sind. Die Anwendung zeigt beispielhaft, wie technisch hochwertige Werkstoffe mit wirtschaftlichen Materiallösungen kombiniert werden können. Gleichzeitig unterstreicht sie die Leistungsfähigkeit der Compounds in anspruchsvollen Leichtbauanwendungen sowie bei der funktionalen Integration komplexer Bauteile.

Die Leistungsfähigkeit moderner Drohnen wird maßgeblich durch die Effizienz ihrer Propeller bestimmt. Mit speziell entwickelten Hochleistungs-Compounds bietet der Geschäftsbereich Materiallösungen für Propellerblätter, die geringes Gewicht mit außergewöhnlicher Festigkeit und Steifigkeit kombiniert. 

Die Carbonfaser (CF)-Compounds basieren auf der bewährten XCF-Technologie von Lehvoss. Das Ergebnis sind Propellerblätter mit einer Biegefestigkeit von bis zu 527 MPa und einem Biegemodul von 31 GPa. Gleichzeitig sind die Bauteile bis zu 50 % leichter als Aluminium und 43 % leichter als vergleichbare PA66-GF50-Lösungen.

Durch die deutliche Gewichtsreduzierung und die hohe Strukturfestigkeit können Drohnenhersteller die Flugleistung steigern, den Energieverbrauch senken und die Reichweite erhöhen. Darüber hinaus tragen die Werkstoffe zu einer reduzierten Geräuschentwicklung und einer verbesserten Dauerfestigkeit der Propeller bei.

Weitere Highlights und Exponate am Messestand

Humanoide Roboter und moderne Exoskelette zählen zu den dynamisch wachsenden Anwendungen, die die Arbeitswelt zunehmend prägen. Anhand eines aktuellen Exoskeletts demonstriert Lehvoss seine umfassende Kompetenz in strukturellen Werkstoffen und tribologisch maßgeschneiderten Materiallösungen. Die Bauteile bestehen aus Metallersatzwerkstoffen sowie tribologisch modifizierten Compounds. Einzelne Werkstoffe basieren zudem auf industriellen Rezyklaten.

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Ein weiteres Exponat ist eine Arbeitsleuchte aus Luvotech eco TC, die nachhaltige Produktlinie wärmeleitfähiger Kunststoffe. Mit einer Wärmeleitfähigkeit von bis zu 18 W/mK und einem um bis zu 60 % reduzierten CO₂-Fußabdruck gegenüber Neuware eignen sich diese Materialien ideal für anspruchsvolle Anwendungen in der Leuchtenindustrie und im Bereich des thermischen Managements.

Info

Lehvoss auf der Fakuma 2026: Halle B1/Stand B1-1109

Service

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