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Weniger Material, mehr Wirkung  Mehrweg-Trays als clevere Alternative 

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Einweg-Trays sind im Gartenbau weitverbreitet – stehen jedoch auch in der Kritik. Mehrwegfähige Tiefzieh-Trays bieten neue Ansätze, um Ressourcen zu schonen und Prozesse effizienter zu gestalten.

Leicht, stabil und flexibel einsetzbar: Die Mehrwegtrays von Pöppelmann Teku vereinen geringes Gewicht mit hoher Stabilität.(Bild:  Pöppelmann)
Leicht, stabil und flexibel einsetzbar: Die Mehrwegtrays von Pöppelmann Teku vereinen geringes Gewicht mit hoher Stabilität.
(Bild: Pöppelmann)

Wenn man Erwin Plettig nach dem Mehrweg-System seines Gartenbaubetriebs fragt, strahlt er über das ganze Gesicht. „Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit gehören einfach zur Philosophie unseres Betriebs“, sagt er. „Ergänzend zum Einsatz von HVO-Diesel und recyclingfähigen Töpfen aus Post-Consumer-Rezyklat haben wir gemeinsam mit Pöppelmann Teku ein Mehrweg-Tray entwickelt, welches sehr gut bei den Kunden ankommt.“ 

Der 35-jährige Österreicher führt den traditionsreichen Gartenbau- und Familienbetrieb Blumen Plettig KG in Stallhofen in dritter Generation. Plettig beliefert insgesamt knapp 150 Kunden – Gartenbaubetriebe und kleinere Blumenläden sowie auch eine österreichische Gartencenter-Kette.

93 Prozent Rücklaufquote – und kein Cent extra

Seitdem die erste Lieferung der Mehrweg-Trays von Teku im März 2024 bei Plettig abgeladen wurde, sind hier Einweg-Trays Geschichte. „Wir haben uns damals gesagt: Wir machen‘s einfach“, erinnert er sich lachend. 

Die Markteinführung in der Hauptsaison war mutig, habe sich aber gelohnt. Der Familienunternehmen erzählt, dass die Kunden fragten: „Und was kostet das?“ Die Antwort sei einfach gewesen: „Das kostet nichts. Wir möchten die Trays nur zurückhaben.“

Und das klappt noch besser als erwartet: Im Jahr 2025 hat Plettig insgesamt über 80.000 Trays ausgeliefert und bis auf die noch im Umlauf befindlichen circa 5.000 Stück sind alle Trays wieder zurückgekommen. Dies entspricht schon jetzt einer Rücklaufquote von mehr als 93 Prozent. 

Von der Idee zur Branchenlösung

Plettig betont, dass die betriebseigene Logistik natürlich ein großer Vorteil für die Verwirklichung des eigenen Mehrweg-Systems ist. Fünf firmeneigene LKW sind in der Saison österreichweit und in Slowenien unterwegs. Doch könnten die Vorteile des Mehrweg-Trays auch in anderen Sammelkonzepten branchenweit Mehrwerte bringen, ist er sich sicher. Das Feedback der Kunden sei bisher positiv.

Das sind Worte, die Dirk Moormann gern hört: Schließlich macht dieses Feedback deutlich, dass sich die intensive Entwicklungsarbeit an diesem ressourcenschonenden Produkt gelohnt hat. Moormann ist bei Teku als Area Sales Manager für die Kunden im deutschsprachigen Raum zuständig. 

Er erinnert sich noch sehr gut an die ersten Gespräche mit der Familie Plettig. „Das muss so 2022 gewesen sein. Die Firma Plettig war fest entschlossen, ein Mehrweg-System einzuführen.“ Erwin Plettig beschreibt es so: „In dem Tray sind unsere Praxiserfahrungen und das Know-how bei Pöppelmann perfekt miteinander verbunden. Und daher war Teku für dieses Projekt der perfekte Partner.“

Ein Tray, fünf Größen

Damals setzte die Produktentwicklung alles daran, die optimale Lösung für ein sowohl stabiles als auch leichtes Tray zu finden. Schnell fokussierte man sich auf das materialsparende und kostengünstigere Tiefziehverfahren. 

Heute ist das recyclingfähige Tray mit rund 300 Gramm etwa 260 Gramm leichter als vergleichbare Spritzguss-Mehrweg-Trays im Markt. „Der Unterschied bedeutet auch im Arbeitsalltag eine gravierende Entlastung der Mitarbeiter“, erzählt Erwin Plettig und verweist auch auf die anatomisch angepasste Griffmulde, die zudem den Tragekomfort erheblich verbessert. 

Mehrweg-Tray aus dem Tiefziehverfahren
(Bild: Pöppelmann)

Die im materialsparenden Tiefziehverfahren produzierten Mehrwegtrays decken das gesamte Spektrum der Topfgrößen 8 bis 13 Zentimeter ab.

Darüber hinaus ist mit dem Mehrweg-Tray ein weiterer bedeutender Vorteil verbunden: „Früher verwendeten wir fünf verschiedene Tray-Größen. In unserem Mehrweg-System ist nun eins für verschiedene Topfgrößen nutzbares Universal-Tray im Umlauf“, erklärt Plettig.

Ausgelegt ist das Tray für 12 cm und 13 cm Rundtöpfe sowie 11x11 cm Vierkanttöpfe.  Außerdem ist er durch die Bodenlöcher sowohl für den Transport als auch die Kultivierung geeignet. In den vergangenen zwei Jahren haben die Trays sicherlich bereits 15 Umläufe hinter sich und zeigen keine Abnutzungserscheinungen. „Ich gehe davon aus, dass mindestens nochmal 50 Umläufe möglich sind.“

Highlight auf der IPM 2025

Durch die Zusammenarbeit mit der Firma Plettig erweiterte Pöppelmann Teku sein Know-how für die Entwicklung von Mehrwegtrays im materialsparenden Tiefziehverfahren. So konnte der Gartenbauspezialist aus Lohne auf der diesjährigen IPM drei verschiedene universell einsetzbare tiefgezogene Mehrwegtrays, die das gesamte Spektrum der Topfgrößen 8–13 cm abdecken, präsentieren. Diese Mehrwegtrays sind standardmäßig ab Lager verfügbar, können von Einzelhändlern und Gärtnern genutzt und optional auch mit einem RFID-Label versehen werden.

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