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Shibaura Machine LWB: Premiere auf der Kuteno Systemlösungen für Spritzgießer

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Deutschland-Premiere auf der Kuteno: Das neu formierte Unternehmen Shibaura Machine LWB präsentiert sich erstmals auf einer deutschen Messe. Mit automatisierten Produktionszellen als Systemlösung reagiert der Anbieter auf steigende Energiepreise und den Fachkräftemangel in der Spritzgießbranche.

Die vollelektrische Spritzgießmaschinenserie ECSXIII von Shibaura Machine überzeugt mit Leistung und Energieeffizienz. Die Modelle decken Schließkräfte von 50 bis 3.000 Tonnen ab.(Bild:  Shibaura Machine LWB)
Die vollelektrische Spritzgießmaschinenserie ECSXIII von Shibaura Machine überzeugt mit Leistung und Energieeffizienz. Die Modelle decken Schließkräfte von 50 bis 3.000 Tonnen ab.
(Bild: Shibaura Machine LWB)

Seit Herbst 2025 hält der japanische Technologiekonzern Shibaura Machine eine 80-prozentige Mehrheit an der niederbayerischen LWB Steinl. Shibaura Machine LWB bündelt seither seine Kompetenzen in Engineering, Vertrieb und Service und hat sein europäisches Vertriebsnetz ausgebaut.

Das Unternehmen liefert horizontale und vertikale Spritzgießmaschinen in vollelektrischer, hybrider und hydraulischer Ausführung für die Verarbeitung von Thermoplasten, Elastomeren und Silikon. Ergänzt durch Robotik, Peripherie und digitale Technologien können Spritzgießer ihre Gesamtanlageneffektivität (OEE) steigern und Stillstandzeiten minimieren.

Auf der Fachmesse Kuteno stellt Shibaura Machine LWB nun erstmals sein gesamtes Portfolio vor. „Unsere Kunden erhalten intelligente, effiziente und nachhaltige schlüsselfertige Spritzgießlösungen“, sagt Dr. Georg Holzinger, Managing Executive Officer von Shibaura Machine und Sprecher der Geschäftsführung bei Shibaura Machine LWB. „Sie profitieren zudem von einem global optimierten Produktionsnetzwerk, stabilen Lieferketten und einer durchdachten Systemintegration am Standort Altdorf.“

Dr. Georg Holzinger: Managing Executive Officer der Shibaura Machine und Sprecher der Geschäftsführung bei Shibaura Machine LWB: Schlüsselfertige Spritzgießlösungen für intelligente, effiziente und nachhaltige Prozesse.(Bild:  Shibaura Machine LWB)
Dr. Georg Holzinger: Managing Executive Officer der Shibaura Machine und Sprecher der Geschäftsführung bei Shibaura Machine LWB: Schlüsselfertige Spritzgießlösungen für intelligente, effiziente und nachhaltige Prozesse.
(Bild: Shibaura Machine LWB)

Effizienz durch Vollelektrik und Digitalisierung

Im Zentrum der horizontalen Spritzgießtechnik steht die vollelektrische EC-SXIII-Serie, die Schließkräfte von 50 bis 3.000 Tonnen abdeckt. Diese Maschinen zeichnen sich durch hohe Energieeffizienz aus, während die hydraulische S-GenXt-Baureihe auf Robustheit setzt.

Für die Automatisierung integriert das Unternehmen eigene SCARA- und 6-Achs-Roboter sowie Peripheriesysteme. „Mit unserer IIoT-Lösung Machinet-Cloud und dem KI-gestützten Überwachungssystem Virtual Machine Expert ermöglichen wir Kunden stabile und effiziente Produktionsprozesse“, sagt Dr. Martin Kovacik, Executive Vice President Thermoplast, Sales und Service EMEA.

Auf der Kuteno stellt das Unternehmen die selbst entwickelte Steuerung V70 vor, die den Anwendern die Einrichtung von Werkzeugen erleichtert, Teilefehler analysiert, Zykluszeiten optimiert und Zusatzgeräte über den OPC-UA-Standard integriert.

Synchronisierte Abläufe in der Elastomerverarbeitung

Für die Gummi- und Kunststoffverarbeitung bietet das Unternehmen vertikale Maschinen mit Schließkräften von 10 bis 1.800 Tonnen in modularer Architektur an. Modellspezifische Automatisierungslösungen wie die Fertigungszellen LWB Value Multistation und Powerstation optimieren den Spritzgießzyklus gezielt. Sie entkoppeln und parallelisieren einzelne Prozessschritte, um Totzeiten zu eliminieren.

„Die Powerstation ermöglicht durch perfekt synchronisierte Prozesse in der Elastomerverarbeitung kürzeste Zykluszeiten, höchste Teilequalität und maximale Flexibilität bei Werkzeugen und Materialien“, sagt Daniel Wiedemann, Head of Sales Europe Elastomers. Dadurch sinken sowohl die Ausschussraten als auch der spezifische Energieverbrauch in der Fertigung.

Standortsicherung und Netzerweiterung in Europa

Trotz geopolitischer Unsicherheiten und struktureller Umbrüche in der Industrie investiert das Unternehmen gezielt in seinen Marktauftritt in Europa. Der Standort Altdorf fungiert dabei als europäische Zentrale sowie als Hub für Produktion und Systemintegration.

Um die Marktdurchdringung bis zum Jahr 2030 deutlich zu steigern, baut das Unternehmen seine Vertriebsstrukturen im DACH-Raum und ganz Europa aus. Seit dem Zusammenschluss von Shibaura Machine und LWB Steinl im Jahr 2025 verstärken bereits neue Distributoren in Schweden, Dänemark und Polen das Netzwerk.

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