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Verpackungstrend Sommer, Sonne, Strand – und Wein aus PET-Flaschen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Konsumgewohnheiten verändern sich – weg von Tradition und Ritual, hin zu mehr Freiheit und Ungezwungenheit. Damit steigen auch die Anforderungen an moderne Verpackungen. Erlebt die PET-Weinflasche in diesem Sommer ihren Durchbruch?

Frau beim Picknick mit Wein aus PET-Flasche (Symbolbild)(Bild:  Alpla)
Frau beim Picknick mit Wein aus PET-Flasche (Symbolbild)
(Bild: Alpla)

Nach Angaben der International Organisation of Vine and Wine (OIV) wurden 2024 weltweit rund 226 Millionen Hektoliter Wein produziert. Das entspricht rechnerisch mehr als 30 Milliarden 0,75-Liter-Flaschen. 

Bei einem durchschnittlichen Gewicht pro Flasche von 500 Gramm summiert sich das auf etwa 15 Millionen Tonnen Glas. Dafür werden rund 11 Millionen Tonnen Sand benötigt. Eine Zahl mit Dimension: Das Material würde reichen, um einen rund 28 Kilometer langen Sandstrand aufzufüllen. Oder für über 550 Millionen Sandburgen.

PET statt Glas

Sand steht für Strand. Für Urlaub. Für Leichtigkeit. Glas macht daraus Gewicht. Der Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) dreht diese Gleichung um. 

Würde die gleiche Menge Wein in PET abgefüllt, läge das Gesamtgewicht bei nur rund 1,5 Millionen Tonnen. Die Differenz von 13,5 Millionen Tonnen entspricht etwa 337.500 beladenen LKWs. Stoßstange an Stoßstange ergibt das eine Kolonne von rund 5.500 Kilometern; also von Berlin bis nach Zentralafrika.

Leichter, nachhaltiger Genuss

Hinter diesen Dimensionen zeigt sich ein Wandel im Verpackungsdenken: leichter, effizienter, ressourcenschonender. Gewicht ist nicht nur eine Frage des Tragens, sondern auch des CO₂-Fußabdrucks. Jede eingesparte Tonne reduziert Energieaufwand und Emissionen in Produktion und Logistik. 

Ein Beispiel hierfür liefert der internationale Verpackungsspezialist Alpla: Seine PET-Weinflasche im klassischen Bordeaux-Design wiegt nur 50 Gramm und kann aus bis zu 100 Prozent Recyclingmaterial hergestellt werden.

„Je nach Menge des eingesetzten Recyclingmaterials kann die CO₂-Einsparung bis zu 50 Prozent betragen. Selbst ohne Rezyklateinsatz verringert die PET-Flasche das CO₂ bereits um 38 Prozent im Vergleich zur Glasflasche“, sagt Daniel Lehner, Global Sales Director Food & Beverage bei Alpla. Die Lösung treffe auf eine wachsende Nachfrage nach leichteren, recyclefähigen und mobilen Verpackungen.

Anderes Material, gleiche Qualität beim Inhalt

Doch jenseits aller Zahlen entscheidet am Ende das Gefühl. Eine PET-Weinflasche ist bis zu 90 Prozent leichter als Glas, bruchsicher und schneller gekühlt. Sie passt ins Eisfach, in die Kühlbox, ins Wasser am Steg. Und übersteht Rucksack, Camping, Bootsausflüge oder die Party auf dem Balkon. 

Wein verliert dadurch nichts von seiner Qualität. Aber er gewinnt an Beweglichkeit. Es geht bei der Verpackungswahl um kein Entweder-Oder, sondern um das passende Format für den Moment. Für das Dinner mit Kerzenlicht mag Glas gesetzt sein. Für das Leben draußen ist PET die entspannte Alternative.

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