Koch-Technik verbindet Mischen, Dosieren, Fördern und Trocknen zu nahtlos integrierten Lösungen für die Kunststoffverarbeitung. Mehr als 50 Jahre Erfahrung, eigene Entwicklungen und die Kompetenz im Anlagenbau bilden dabei die Basis – vom Einzelgerät bis zur zentralen, intelligent vernetzten Materialversorgung.
Eigene Entwicklungen und patentierte Technologien wie das automatische Materialleitsystem Navigator treffen bei Koch-Technik auf energieeffiziente Trocknungstechnik, Anlagenbau und moderne Steuerungskonzepte.
(Bild: Werner Koch Maschinentechnik)
Wer über Produktivität in der Kunststoffverarbeitung spricht, blickt häufig zuerst auf Spritzgießmaschine oder Extruder. Ein stabiler Prozess beginnt jedoch deutlich früher. Kunststoffe müssen gelagert, transportiert, getrocknet, dosiert und gemischt werden, bevor sie die Verarbeitungsmaschine erreichen. Schwankungen in dieser Prozesskette können sich unmittelbar auf Bauteilqualität, Ausschuss, Materialverbrauch und Anlagenverfügbarkeit auswirken.
Genau hier setzt Koch-Technik an. Seit 1974 entwickelt das Unternehmen aus Ispringen bei Pforzheim Geräte und Anlagen für die Kunststoffverarbeitung. Im Mittelpunkt stehen vier Kernbereiche: Mischen, Dosieren, Fördern und Trocknen. Die besondere Stärke liegt jedoch nicht darin, diese Bereiche einzeln abzudecken. Entscheidend ist ihr Zusammenspiel. Aus einzelnen Komponenten entstehen aufeinander abgestimmte Materialversorgungssysteme von der Anwendung direkt an der Verarbeitungsmaschine bis zur zentralen Anlage für komplette Produktionsbereiche.
Präzision beginnt vor der Maschine
Bei der Dosierung wird deutlich, welchen Einfluss die Peripherie auf einen stabilen Produktionsprozess hat. Neuware, Mahlgut, Masterbatch und Additive müssen zuverlässig im vorgesehenen Verhältnis zusammengeführt werden. Bereits kleine Abweichungen können Farbgebung, Materialeigenschaften oder Qualität des späteren Formteils beeinflussen.
Das Unternehmen setzt dafür auf volumetrische und gravimetrische Lösungen. Ein Beispiel für die eigene Entwicklungsarbeit ist das patentierte gravimetrische Dosier- und Mischsystem Graviko. Es verbindet Dosieren, Wiegen, Kontrollieren, Korrigieren und Auswerten innerhalb eines Prozesses. Störeinflüsse während des Wiegevorgangs werden erkannt und entsprechend berücksichtigt.
Präzise dosiert: Graviko wiegt, kontrolliert und korrigiert Materialkomponenten vollautomatisch.
(Bild: Werner Koch Maschinentechnik)
Für den Verarbeiter steht dabei vor allem eines im Vordergrund: ein konstant zuverlässiges Ergebnis. Rezepturen müssen reproduzierbar sein und die einzelnen Materialkomponenten präzise dosiert werden. Besonders bei hochwertigen Rohstoffen und anspruchsvollen Prozessbedingungen zahlt sich diese Genauigkeit aus – durch eine gleichbleibende Produktqualität, einen effizienten Materialeinsatz, hohe Prozesssicherheit und damit eine verbesserte Wirtschaftlichkeit.
Energie gezielt einsetzen
Neben der Dosierung gehört die Trocknung zu den sensiblen Prozessschritten. Insbesondere hygroskopische Kunststoffe müssen vor der Verarbeitung zuverlässig auf die erforderliche Restfeuchte gebracht werden. Gleichzeitig sind Energieverbrauch und Betriebskosten zu wesentlichen Kriterien bei der Auslegung einer Anlage geworden.
Mit den Trockenlufttrocknern der Eko-N-Baureihe verbindet Koch-Technik deshalb Prozesssicherheit und Energieeffizienz. Abhängig von Anlagenkonfiguration und Einsatzbedingungen können deutliche Energieeinsparungen erzielt werden. Dazu tragen thermische Energierückführung, eine bedarfsgerechte Trockenlufterzeugung, taupunktabhängige Regeneration, die Koch-Öko-Energieanlagensteuerung sowie frequenzgeregelte Gebläse bei, die ihre Leistung in einem Bereich von 20 bis 120 % automatisch an den tatsächlichen Bedarf anpassen.
Energieeffizienz: Die Eko-N-Trockner verbinden zuverlässige Granulattrocknung mit bedarfsgerechtem Energieeinsatz.
(Bild: Werner Koch Maschinentechnik)
Das Prinzip dahinter ist einfach: Energie soll möglichst dort eingesetzt werden, wo sie für den aktuellen Prozess tatsächlich benötigt wird.Gleichzeitig sind die Anlagen modular aufgebaut. Unterschiedliche Trocknungsbehälter können kombiniert und Systeme bei veränderten Produktionsbedingungen erweitert werden. Das schafft Flexibilität, wenn neue Materialien, zusätzliche Maschinen oder höhere Durchsätze neue Anforderungen an die Peripherie stellen.
Materialversorgung als Gesamtsystem
Noch deutlicher zeigt sich der Systemgedanke bei zentralen Materialversorgungen. Werden zahlreiche Verarbeitungsmaschinen aus unterschiedlichen Materialquellen versorgt, erfolgt die Materialverteilung automatisch über den Navigator oder alternativ über einen Kupplungsbahnhof. Dabei reicht es nicht aus, einzelne Fördergeräte lediglich miteinander zu verbinden. Vielmehr müssen Materialwege, Vakuumerzeugung, Filtertechnik, Trocknung, Materialverteilung und Steuerung als ganzheitliches System betrachtet und optimal aufeinander abgestimmt werden.
Stand: 16.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die WIN-Verlag GmbH & Co. KG, Chiemgaustraße 148, 81549 München einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://kontakt.vogel.de/de/win abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.
Koch-Technik projektiert solche Anlagen entsprechend den jeweiligen Produktionsbedingungen – von Planung und Konstruktion über Fertigung und Montage bis zur Inbetriebnahme.
Dabei gewinnen flexible Materialwechsel zunehmend an Bedeutung. Steigende Variantenvielfalt und kleinere Losgrößen führen in vielen Betrieben dazu, dass Materialien häufiger gewechselt werden müssen.
Für solche Anforderungen hat das Unternehmen den patentierten Navigator entwickelt. Das automatische Materialleitsystem verbindet unterschiedliche Materialquellen mit den angeschlossenen Verarbeitungsmaschinen und ermöglicht einen automatisierten Materialwechsel. Das sorgt für einen zuverlässigen und sicheren Materialfluss bei gleichzeitig hoher Flexibilität.
Prozesssicherheit: Der Navigator sorgt für einen flexiblen und sicheren Materialfluss zwischen Materialquelle und Verarbeitungsmaschine.
(Bild: Werner Koch Maschinentechnik)
Gerade bei komplexen Produktionsstrukturen zeigt sich damit ein entscheidender Vorteil einer durchgängig geplanten Peripherie: Nicht das einzelne Fördergerät bestimmt die Leistungsfähigkeit, sondern die Abstimmung des gesamten Materialflusses.
Transparenz im Materialfluss
Mit zunehmender Vernetzung verändern sich auch die Anforderungen an die Peripherie. Anlagen sollen nicht nur zuverlässig arbeiten. Produktionsverantwortliche möchten wissen, was innerhalb der Prozesse geschieht: Welche Anlage läuft? Welche Parameter sind eingestellt? Wo befindet sich welches Material? Welche Informationen werden für Qualitätssicherung oder Prozessoptimierung benötigt?
Koch-Technik bindet deshalb Steuerung und Visualisierung in seine Anlagenkonzepte ein. Über die Visualisierungssoftware können Prozesse der Materialversorgung zentral dargestellt, überwacht und gesteuert werden. Produktionsrelevante Informationen stehen damit an einer zentralen Stelle zur Verfügung.
Über den Kommunikationsstandard OPC UA können entsprechend ausgestattete Systeme zudem mit übergeordneten Produktionssystemen kommunizieren.Damit wird die Peripherietechnik zu einem intelligent vernetzten Bestandteil der Produktion. Materialversorgung, Dosierung und Granulattrocknung lassen sich in übergeordnete Produktionsstrukturen integrieren und schaffen Transparenz für durchgängige, effizient steuerbare Prozesse.
Dabei steht nicht die Digitalisierung an sich im Mittelpunkt, sondern ihr konkreter Nutzen im Produktionsalltag. Klare Prozessinformationen, nachvollziehbare Materialströme und verfügbare Betriebsdaten unterstützen Bediener und Produktionsverantwortliche dabei, Abläufe sicher zu überwachen und schneller auf Veränderungen zu reagieren.
Entwicklung und Fertigung mit kurzen Wegen
Hinter den Anlagen steht eine Unternehmensstruktur, die Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Anlagenbau eng miteinander verbindet.
Die Geschichte von Koch-Technik begann 1974, als Werner Koch erste Geräte zum Dosieren, Mischen und Fördern von Kunststoffen entwickelte. Aus diesen Anfängen entstand ein Unternehmen mit heute mehr als 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.
Der Hauptsitz befindet sich weiterhin in Ispringen. Dort werden Geräte und Anlagen entwickelt und gefertigt. Ergänzt wird der Standort durch das nahe gelegene Werk in Göbrichen, das auf die Fertigung der Trocknungsanlagen von Koch-Technik spezialisiert ist.
Die räumliche Nähe von Entwicklung, Konstruktion und Produktion ist dabei mehr als eine organisatorische Besonderheit. Erfahrungen aus realisierten Kundenprojekten können direkt in neue Entwicklungen und Produktverbesserungen einfließen. Gleichzeitig lassen sich kundenspezifische Anforderungen frühzeitig mit Konstruktion und Fertigung abstimmen.
Der Unterschied liegt im Zusammenspiel
Was unterscheidet einen Anbieter von Peripheriegeräten von einem Partner für die Materialversorgung? Die Antwort zeigt sich spätestens dann, wenn aus mehreren Komponenten ein stabiler Gesamtprozess entstehen muss.
Koch-Technik verbindet dafür Kompetenzen, die unmittelbar voneinander abhängig sind: Das Material muss korrekt getrocknet, sicher transportiert, exakt dosiert und zuverlässig an der richtigen Maschine bereitgestellt werden. Steuerungs- und Visualisierungssysteme sorgen gleichzeitig dafür, dass diese Abläufe kontrollierbar und nachvollziehbar bleiben.
Präzise dosieren, effizient trocknen, sicher fördern und intelligent vernetzen: Seit mehr als 50 Jahren entwickelt Koch-Technik Lösungen für die Materialversorgung in der Kunststoffverarbeitung.
(Bild: Werner Koch Maschinentechnik)
Der Vorteil liegt deshalb nicht allein in einem bestimmten Dosiergerät, Trockner oder Materialverteiler. Er entsteht durch die Fähigkeit, diese Technologien aufeinander abzustimmen und daraus eine funktionierende Materialversorgung zu entwickeln.
Dabei beginnt nicht jedes Projekt auf der grünen Wiese. Häufig müssen vorhandene Maschinen eingebunden, Produktionsbereiche erweitert oder bestehende Materialversorgungen modernisiert werden. Entsprechend reicht die Aufgabenstellung vom Einzelgerät bis zur komplexen zentralen Anlage.
Nach mehr als fünf Jahrzehnten in der Kunststoffverarbeitung liegt die Kompetenz von Koch-Technik damit vor allem im Verständnis des gesamten Materialweges. Denn erst wenn Komponenten, Steuerung und Materialfluss aufeinander abgestimmt sind, kann Peripherietechnik ihre Wirkung vollständig entfalten: mit reproduzierbaren Abläufen, effizientem Material- und Energieeinsatz und hoher Prozesssicherheit.
Am Ende zählt nicht, wie viele Geräte in einer Produktionshalle stehen. Entscheidend ist, dass das richtige Material zur richtigen Zeit, in der richtigen Menge und im richtigen Zustand an der richtigen Maschine ankommt.
Genau darin liegt die Aufgabe moderner Materialversorgung – und die Kernkompetenz von Koch-Technik.
Service
Werner Koch Maschinentechnik auf der Fakuma 2026: Halle A3, Stand A3-3213
Mit PlastXnow kostenfrei zur Fakuma? Einfach auf der Registrierungsseite den Code SUAGL-L28JU eingeben.